Llanos

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Llano und Llanos (Begriffsklärung) aufgeführt.

Die Llanos [ˈʝanos] oder [ˈʎanos] sind weite Ebenen im nördlichen Südamerika. Sie werden durch den Fluss Orinoco entwässert.

Llanos-Landschaft in Venezuela

Die Llanos erstrecken sich über

Die Llanos sind durch flache, fast nur durch Weideländer geprägte Gebiete gekennzeichnet. Die Wirtschaft stützt sich hauptsächlich auf Viehwirtschaft, in den Regionen Arauca, Casanare, Anzoátegui, Apure und Monagas zusätzlich auch auf die Förderung von Erdöl.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Einwohner dieser Region werden als Llaneros bezeichnet. Die Llaneros können mit Cowboys Nordamerikas oder den Gauchos Argentiniens verglichen werden. Sie sind bekannt für ihre Reitkunst und Gastfreundschaft. Ihre Musikrichtung, der Joropo, ist sowohl in Kolumbien wie auch in Venezuela beliebt und kann auch getanzt werden.

Tierwelt[Bearbeiten]

Brillenkaiman in den Llanos

Zu den typischen Großtieren der Region gehört das Wasserschwein, das in Herden durch die sumpfigen Savannen zieht. Seltenere Arten sind Jaguar, Ozelot, Flachlandtapir, Großer Ameisenbär, Brillenkaiman und Orinoko-Krokodil. Hinzu kommen etwa 350 verschiedene Vogelarten. Die wichtigsten Nationalparks im Gebiet der Llanos sind der Santos-Luzardo-Nationalpark und der Aguaro-Guariquito-Nationalpark.[1]

Quellenbelege[Bearbeiten]

  1. Riley L, Riley W: Natures Strongholds – The Worlds great Wildlife Reserves; Princeton University Press, 2004.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Llanos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien