Londoner Konferenz (1838–1839)

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Die 1838 begonnene Londoner Konferenz erstreckte sich auch in das Folgejahr hinein. Sie befasste sich neuerlich mit Folgen aus der belgischen Revolution. Die Gespräche bewirkten den nun endgültigen Vertragsschluss 1839 zwischen Belgien und den Niederlanden.

Nach dem Londoner Protokoll vom 20. Januar 1831 waren erneut Unzufriedenheiten aufgeflammt, Truppen in Marsch gesetzt und 1833 ein Waffenstillstand geschlossen worden. Bestrebungen des niederländischen Königs Wilhelm I., die Gebiete von Luxemburg und Limburg zurückzugewinnen, führten zu neuerlichen Spannungen zwischen beiden Staaten und riefen auch Frankreich auf den Plan. Die Konferenz endete im Ergebnis damit, dass die Gebiete zwischen der belgischen und der niederländischen Krone geteilt wurden. Die Neutralität Belgiens wurde im Londoner Protokoll am 19. April 1839 von den europäischen Großmächten garantiert.

Siehe auch: Geschichte der Niederlande