Louis-Simon Auger

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Louis-Simon Auger (* 29. Dezember 1772 in Paris; † 2. Januar 1829 ebenda) war ein französischer Herausgeber, Biograf, Vaudevilledichter, Journalist und Literaturhistoriker.

Auger war bis 1812 im Ministerium des Innern angestellt. 1816 wurde er auf Wunsch König Ludwigs XVIII. als Nachfolger des verbannten Lucien Bonaparte in die Académie française gewählt (Fauteuil 32). Vier Jahre später berief ihn dieser König zum Zensor; was ihm die heftigsten Angriffe vonseiten der liberalen Presse zuzog. Ab 1826 wirkte Auger als ständiger Sekretär der Akademie.

Am 2. Januar 1829 begann Auger Suizid in der Seine.

Rezeption[Bearbeiten]

Augers erste Werke waren Theaterstücke; meistenteils Vaudevilles. Ab 1804 arbeitete Auger überwiegend als Mitarbeiter der Zeitschriften „Décade philosophique“ und „Journal de l'Empire“; später auch beim „Journal général de France“. Seine größten literarischen Erfolge aber erzielte er als Herausgeber, Biograf und Kommentator vieler französischer Schriftsteller; z.B. Molières.

Besondere Erwähnung verdienen noch seine preisgekrönten Lobreden auf Nicolas Boileau-Despréaux und Pierre Corneille und die in der "Biographie universelle" enthaltenen Biographien Molieres, François Rabelais' und Voltaires.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Mélanges philosophiques et littéraires. Paris 1828 (2 Bde.).

Weblinks[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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