Lyø

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Lyø
Lyø Kirke
Lyø Kirke
Gewässer Ostsee
Inselgruppe Dänische Südsee
Geographische Lage 55° 2′ 40″ N, 10° 8′ 52″ O55.04444444444410.14777777777824Koordinaten: 55° 2′ 40″ N, 10° 8′ 52″ O
Lyø (Syddanmark)
Lyø
Fläche 6,05 km²
Höchste Erhebung 24 m
Einwohner 98 (1. Januar 2014[1])
16 Einw./km²
Hauptort Lyø By
Dorfstraße mit Wohnhäusern
Dorfstraße mit Wohnhäusern

Lyø oder Lyö ist eine eiförmige, max. 24 Meter hohe dänische Ostsee-Insel in der so genannten "Dänischen Südsee", südlich von Fünen, etwa 7 Kilometer von Fåborg gelegen. Die Insel bildet ein eigenes Kirchspiel Lyø Sogn, das ursprünglich zur Harde Sallinge Herred im damaligen Svendborg Amt gehörte. Ab 1970 gehörte es zur Faaborg Kommune im Fyns Amt, die mit der Kommunalreform zum 1. Januar 2007 in der Faaborg-Midtfyn Kommune in der Region Syddanmark aufgegangen ist. Lyø gehört zum Verband dänischer Kleininseln. Auf der 6,05 km²[2] großen Insel wohnen 98 Bewohner (1. Januar 2014[1]).

Die Klokkestenen

Auf Lyø gibt es nur einen zentral gelegenen Ort, der Lyø (oder Lyø By) heißt. Er ist mit seinen fünf Dorfteichen eines der schönsten Dörfer Dänemarks. Mitunter sieht man mundgeblasene Fensterscheiben und Holzschlösser in den Türen. Das Dorf hat um die Kirche herum den einzigen erhaltenen Rundfriedhof Dänemarks. Die Kirche hat wie etliche der südfünischen Landkirchen Treppengiebel an Chor, Karnhaus und Kirchturm.

Typisch sind von Kopfweiden gesäumte Wander- und Radwege. Lyø bietet neben dem idyllischen Dorf Wander- und Radfahrmöglichkeiten sowie relativ einsame Badestrände. Der 2 Kilometer entfernt vom Ort liegende Hafen ist ein beliebter Treffpunkt für Segler. Am flachen aufgespülten Nordstrand (dem Riff oder Revet) liegt "Anes Kiste", einer der größten Findlinge Dänemarks, um den sich eine alte Sage spinnt. Im Westen liegen die Klokkestenen im etwas hügeligeren Osten der Store Stenshøj, zwei vorzeitliche Megalithanlagen der Trichterbecherkultur. Der höchste Punkt liegt 24 Meter über NN.

Im Jahre 1223 wurde hier der dänische König Waldemar II. (Sejr) und sein Sohn, vom Grafen von Schwerin gefangen genommen und auf die Burg Dannenberg verbracht.

Es gibt eine Fährverbindung nach Fåborg (Südfünen), über Avernakø. Lyø gehört zum Verband dänischer Kleininseln.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BEF4: Folketal pr. 1. januar fordelt på øer (dänisch)
  2. Danmarks Statistik: Statistical Yearbook 2009 - Geography and climate, Table 3 Area and population. Regions and inhabited islands (englisch; PDF; 39 kB)

Weblinks[Bearbeiten]