Lydia Davis

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Lydia Davis (* 15. Juli 1947 in Northampton, Massachusetts) ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Übersetzerin, besonders bekannt für ihre Kurzgeschichten. Sie lehrt an der State University of New York in Albany im Bundesstaat New York Kreatives Schreiben.

Lydia Davis hat Marcel Prousts Roman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit ins Englische übersetzt.

Kritik[Bearbeiten]

Natürlich hat Davis die Kurzgeschichte nicht erfunden. Die short story ist mit der angelsächsischen Literatur eng verbunden, man denke an Katherine Mansfield, den scharfzüngigen Truman Capote, an Alice Munro. Lydia Davis hat sich, von dieser Tradition abfedernd, etwas Eigenes geschaffen(...) Sie sagt, sie habe in der Lektüre der sureal anmutenden Prosa-Gedichte von Russel Edson etwas entdeckt. Wie klein Geschichten sein können. Wie entbehrlich Handlung ist. Sie nennt ihre Texte nicht Lyrik, weil sich in Lyrik Wörter vor allem aufeinander beziehen. Davis` Stoff verweist auf Reales, es ist der Kern, um den herum eine unendliche Vielzahl von Formen aufblüht - ein Apercu, eine Aufzählung, ein Witz, ein Paradox. [1]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Susanne Mayer: In aller Kürze, DIE ZEIT 29. April 2015, S. 47
  2. Man Booker International prize goes to Lydia Davis. In: BBC. 22. Mai 2013, abgerufen am 23. Mai 2013.