Marianne Abderhalden

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Marianne Abderhalden Ski Alpin
Marianne Abderhalden im Januar 2010
Marianne Abderhalden im Januar 2011
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 1. April 1986
Geburtsort Grabs
Größe 177 cm
Gewicht 77 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G
Kombination
Verein SC Alt St. Johann
Status aktiv
Medaillenspiegel
Junioren-WM 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Gold Québec 2006 Abfahrt
Silber Québec 2006 Kombination
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 15. März 2006
 Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 16. (2013/14)
 Abfahrtsweltcup 5. (2013/14)
 Super-G-Weltcup 40. (2010/11, 2012/13)
 Slalomweltcup 59. (2008/09)
 Kombinationsweltcup 18. (2012/13)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 1 2 2
letzte Änderung: 17. März 2014

Marianne Abderhalden (* 1. April 1986 in Grabs) ist eine Schweizer Skirennfahrerin. Sie ist die jüngere Schwester von Jörg Abderhalden, des erfolgreichsten Athleten im Schweizer Nationalsport Schwingen, und auf die Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert.

Biografie[Bearbeiten]

Ab Dezember 2001 bestritt Abderhalden FIS-Rennen, zwei Jahre später folgten die ersten Einsätze im Europacup. Mit dem Schweizer Meistertitel in der Kombination und dem Schweizer Juniorenmeistertitel in der Abfahrt wurde sie 2005 erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. 2006 folgten die Juniorenmeistertitel in der Abfahrt und im Super-G.

Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2006 gewann Abderhalden die Goldmedaille in der Abfahrt und die Silbermedaille in der Kombination. Sie durfte deshalb Mitte März beim Weltcup-Finale in Åre teilnehmen, wo sie aber auf den letzten Platz fuhr. Die Stiftung Schweizer Sporthilfe wählte sie zur Nachwuchsathletin des Jahres 2006.[1]

In der Saison 2006/07 konnte Abderhalden diese Leistungen vorerst nicht bestätigen, da sie an einem Teilriss an der Achillessehne litt. Sie konnte ihren Fuss nicht voll belasten und musste deshalb das Training einschränken.[1] Mit guten Ergebnissen im Europacup und bei FIS-Rennen sicherte sie sich einen Startplatz im Weltcup. Am 9. März 2008 wurde sie 21. der Super-Kombination in Crans-Montana und gewann damit ihre ersten Weltcuppunkte. In der Folge verlor sie aufgrund zahlreicher kleinerer Verletzungen den Anschluss an die Weltspitze. Die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2010 verpasste sie deutlich. Umso überraschender war deshalb ihr Ergebnis am 6. März 2010, als sie in der Weltcupabfahrt von Crans-Montana auf den dritten Platz fuhr.

Am 6. August 2011 heiratete Abderhalden ihren Freund Pascal Kaufmann. Sie startete danach unter dem Namen Kaufmann-Abderhalden[2] (bis zur Scheidung im Jahr 2014). Die Saison 2011/12 war für sie schon früh zu Ende. Sie verletzte sich Anfang Dezember in der Abfahrt von Lake Louise, musste danach mehrere Wochen pausieren und schliesslich im Januar wegen einer Kreuzbandoperation die Saison endgültig beenden.[3] In der folgenden Saison 2012/13 erreichte sie als Dritte der zweiten Abfahrt von Lake Louise den zweiten Weltcup-Podestplatz ihrer Karriere. Ein Jahr später belegte sie an gleicher Stelle den 2. Rang.

Den ersten Weltcupsieg feierte sie im Dezember 2013 in Val-d’Isère, wiederum bei einem Abfahrtsrennen.[4]

Erfolge[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
21. Dezember 2013 Val-d’Isère Frankreich Abfahrt

Junioren-Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • Bardonecchia 2005: 19. Super-G, 20. Abfahrt, 25. Slalom, 38. Riesenslalom
  • Québec 2006: 1. Abfahrt, 2. Kombination, 8. Super-G, 17. Slalom, 28. Riesenslalom

Europacup[Bearbeiten]

  • Saison 2008/09: 8. Gesamtwertung, 3. Abfahrtswertung, 8. Kombinationswertung
  • 4 Podestplätze

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Marianne Abderhalden im Sommertraining (2011)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marianne Abderhalden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Marianne Abderhalden: «Was passiert ist, ist passiert!» news.ch, 20. Dezember 2007.
  2. Marianne Abderhalden hat geheiratet. skionline.ch, 10. August 2011, abgerufen am 10. August 2011.
  3. Saisonende für Marianne Kaufmann-Abderhalden. Swiss-Ski, 20. Januar 2012, abgerufen am 30. Januar 2012.
  4. [1] Kaufmann-Abderhalden siegt in Val d‘Isère, SRF, 21. Dezember 2013.