Alpiner Skiweltcup

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Der alpine Skiweltcup ist ein von der FIS ausgetragener internationaler Wettbewerb im alpinen Skisport, der während des Winterhalbjahres der nördlichen Hemisphäre ausgetragen wird (Ende Oktober bis März). Der erste Skiweltcup fand 1967 statt.

Entstehung[Bearbeiten]

Die Idee zum alpinen Skiweltcup hatte der französische Sportjournalist Serge Lang, die Umsetzung dieser Idee wurde vor allem mit Unterstützung der damaligen Teamchefs von Frankreich (Honoré Bonnet) und den USA (Bob Beattie) auf der Seidlalm in Kitzbühel im Winter 1966 beschlossen. Daran erinnert eine Messingtafel, die dort seit 1996 rechts vom Eingang hängt.

Im Mai 1967 beschloss die FIS auf ihrem Kongress in Beirut, die zuvor von ihr unabhängig organisierte Wettkampfserie zu übernehmen.[1]

Wertung[Bearbeiten]

Lindsey Vonn mit der kleinen Kristallkugel für den Gesamtsieg im Abfahrtsweltcup 2008

Die besten 30 Sportlerinnen bzw. Sportler eines jeden Rennens bekommen Weltcuppunkte gemäß einem FIS-Punktesystem, das im Laufe der Weltcup-Geschichte mehrmals überarbeitet wurde und seit 1994 unverändert geblieben ist.

Am Ende jeder Weltcupsaison wird je eine große Kristallkugel an die Läuferin bzw. den Läufer mit den meisten Punkten aus allen Rennen vergeben. In den einzelnen Disziplinen werden eigene Punktetabellen geführt. Für die Sieger der Wertungen Abfahrt, Slalom, Riesenslalom und (seit 1986) Super-G gibt es kleine Kristallkugeln. Für die (Super-)Kombinations-Wertung wurde zwischen 2007 und 2012 ebenfalls eine kleine Kristallkugel vergeben. Sie schloss auch die letzte verbliebene klassische Kombination beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel mit ein.

Zudem wird für jede Saison eine Länderwertung (Nationencup) geführt; dabei werden die Punkte aller Läufer und Läuferinnen einer Nation zusammengezählt.

Die Trophäen aus Bleikristall werden seit 1987 von der Glashütte Joska Bodenmais hergestellt.[2]

Die Rennen der Olympischen Winterspiele und der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften werden seit 1972 nicht für den Weltcup gewertet. Ausnahmen waren daher die Ergebnisse der Olympischen Spiele von 1968 in Grenoble und der Weltmeisterschaften 1970 in Gröden, die auch für den Weltcup gezählt wurden.[3]

Veranstaltungsorte[Bearbeiten]

Die große Mehrzahl der Rennen findet in Europa statt, jede Saison gastiert der Weltcup zudem in einigen Stationen in Kanada und den USA. In manchen Jahren werden einzelne Wettbewerbe in Japan und Südkorea veranstaltet, auch in Argentinien, Australien und Neuseeland gab es bereits Weltcup-Rennen.

In der Geschichte des Weltcups haben sich einige Orte besonders als Veranstalter von Rennen etabliert.
Traditionelle Abfahrtsstrecken für die Herren sind:

Besonders anspruchsvolle Riesenslaloms finden statt:

Der Slalom mit den meisten Zuschauern ist seit den 1990er Jahren jener auf der Planai in Schladming, auch Kitzbühel und Wengen sind bekannt für ihre Slalompisten. Der traditionsreiche Slalom von Madonna di Campiglio galt als einer der schönsten und schwierigsten im Weltcup-Zirkus; er wurde bis 2005 häufig (wenngleich nicht jedes Jahr) ausgetragen, seither jedoch nur mehr einmal im Dezember 2012. Dafür wird seit 2006 in Adelboden jedes Jahr zusätzlich zum Riesenslalom auch ein Slalom gefahren, und seit 2008 finden auch in Zagreb anspruchsvolle Slaloms statt.

Kitzbühel, Wengen und Val-d’Isère haben bisher am häufigsten Weltcup-Rennen der Herren veranstaltet. Die meisten Damen-Wettbewerbe fanden in Cortina d’Ampezzo, Val-d’Isère und Maribor statt.[4]

Saisonstart[Bearbeiten]

Die jeweilige Weltcup-Saison beginnt seit den 1990er Jahren Ende Oktober mit einem Gletscher-Rennen. Es wird auf dem Rettenbachferner oberhalb von Sölden im Ötztal gefahren, das sich als Veranstalter zunächst mit Tignes abwechselte. Die ersten beiden Weltcup-Saisonen in den späten 1960er Jahren wurden erst Anfang Januar eröffnet. In den 1970er Jahren war das Kriterium des ersten Schnees, das jeden Dezember in Val-d’Isère stattfindet, traditionell der Auftakt zum Weltcupwinter.

Großstadtbewerbe[Bearbeiten]

Schon in früheren Jahren und Jahrzehnten gab es gelegentliche Promotionswettbewerbe in Großstädten (unter anderem anlässlich des 750. Stadtjubiläums von Berlin 1986 auf dem Teufelsberg oder 2009 im Vorfeld der Olympischen Spiele 2010 in Moskau).
2011 wurde dann zum ersten Mal ein so genannter City Event als offizieller Bestandteil des Weltcups veranstaltet. Dabei wird auf einem geeigneten Hügel oder einer künstlichen Rampe ein Parallelslalom ausgetragen. Erster Austragungsort war am 2. Januar 2011 der Olympiaberg in München. Die mindere sportliche Qualität im Vergleich zu den klassischen Weltcuppisten sollen die Attraktivität direkter Duelle, die Nähe zu den Zuschauern und wirtschaftliche Überlegungen rechtfertigen. Bei den City Events sind jeweils nur 16 Rennläufer und -läuferinnen startberechtigt und die vergebenen Weltcuppunkte werden für den Gesamtweltcup und seit der Saison 2012/13 auch für den Slalomweltcup angerechnet.[5][6]

Weltcupfinale[Bearbeiten]

Seit 1993 findet am Ende jeder Saison ein Weltcupfinale mit eigenen Regeln statt:
An einem Veranstaltungsort werden innerhalb von vier bis fünf Tagen für Frauen und Männer je eine Abfahrt, ein Super-G, ein Riesenslalom und ein Slalom ausgetragen. Bei den einzelnen Rennen sind nur die besten 25 Läufer der jeweiligen Disziplinenwertungen startberechtigt. Dazu kommen noch jene Läufer, die in der Gesamtwertung mindestens 500 Punkte haben (400 Punkte bis zur Saison 2008/09) sowie die aktuellen Juniorenweltmeister in der jeweiligen Disziplin. Bei den Wettbewerben des Weltcup-Finales erhalten nur die besten 15 Läufer Weltcuppunkte.

Seit 2006 wird beim Weltcupfinale auch ein Mannschaftswettbewerb veranstaltet.

Veranstalter des Weltcupfinales:

* Generalprobe für Weltmeisterschaften im Folgejahr
** Generalprobe für Olympische Winterspiele im Folgejahr

Auch in den Anfangsjahren des Skiweltcups gab es mitunter ein Weltcupfinale, bei dem die Punktevergabe zum Teil anders als im sonstigen Saisonverlauf geregelt war. Man sprach von Inflationspunkten: anstelle der besten 15 Athleten erhielten die besten 25 Weltcuppunkte. Der Sieger bekam wie damals üblich 25 Punkte, der Zweite im Gegensatz zur restlichen Saison aber 24, der Dritte 23 usw.

Rekorde[Bearbeiten]

Kristallkugeln[Bearbeiten]

  • Die Österreicherin Annemarie Moser-Pröll konnte die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup sechsmal gewinnen, der für Luxemburg startende Österreicher Marc Girardelli fünfmal.
  • Pirmin Zurbriggen hat als bislang einziger Athlet fünf der sechs Disziplinenwertungen in einer Saison (1986/87) gewonnen (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Kombination, Gesamtweltcup), allerdings wurde damals für die alpine Kombination noch keine Kristallkugel vergeben.
  • Lindsey Vonn hat als erste Athletin vier Kristallkugeln in einer Saison gewonnen, und zwar zweimal (2009/10 und 2011/12).
  • Bei den Herren gelang dies Hermann Maier ebenfalls zweimal (1999/2000 und 2000/01).
  • Tina Maze gewann 2012/13 die Gesamtwertung und drei weitere Disziplinenwertungen (für die Super-Kombination wurde keine Kugel vergeben), in den anderen beiden Disziplinen Abfahrt und Slalom belegte sie jeweils Platz zwei.

Saisonsiege[Bearbeiten]

Punkte[Bearbeiten]

Rennen[Bearbeiten]

  • Die meisten unmittelbar hintereinander ausgetragenen Rennen gewann bei den Herren Jean-Claude Killy in der Saison 1967 (sechs Siege in Serie, und das sogar zweimal in dieser Saison: vom 9. - 27. Januar 1967 mit drei Abfahrten, zwei Slaloms und einem Riesenslalom, vom 4. - 24. März 1967 mit zwei Abfahrten, einem Slalom und drei Riesenslaloms) und bei den Damen Vreni Schneider in der Saison 1988/89 (acht Siege in Serie vom 16. Dezember 1988 bis 8. Januar 1989 mit vier Slaloms, drei Riesenslaloms und einer Kombination; ihr kam dabei entgegen, dass in diesem Zeitraum keine Abfahrt und auch kein Super-G stattfand und dass sie mit dem Slalom von Altenmarkt am 16. Dezember 1988 gleichzeitig die Kombinationswertung aus Abfahrt und Slalom gewann, aber auch mit sieben Rennsiegen in Serie läge sie unangefochten in Führung).
  • Die meisten Rennen einer Disziplin hintereinander gewann bei den Herren Ingemar Stenmark (14 Riesenslaloms in Serie, darunter alle zehn der Saison 1978/79 sowie den letzten der vorhergehenden Saison und die ersten drei der folgenden Saison), bei den Damen Annemarie Moser-Pröll (Elf Abfahrten in Serie, darunter alle acht der Saison 1972/73 und die ersten drei der folgenden Saison).
  • Am 19. Januar 2013 erreichte Johan Clarey in der Abfahrt von Wengen mit 161,9 km/h die höchste je gemessene Geschwindigkeit im alpinen Skiweltcup. Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit in einem Weltcuprennen erzielte mit 112,37 km/h Armin Assinger bei der Abfahrt am 15. März 1993 in der Sierra Nevada.

Team[Bearbeiten]

  • In der Saison 1998/99 erzielte das österreichische Skiteam der Herren beim Super-G von Innsbruck auf dem Patscherkofel einen neunfachen Erfolg, was bisher unerreicht geblieben ist.
  • In der Saison 1969/70 belegte das französische Damenteam in der Weltcup-Gesamtwertung die ersten vier Plätze, was in der Saison 1986/87 durch einen fünffachen Erfolg der Schweizerinnen übertroffen wurde. Bei den Herren gab es in der Gesamtwertung zwei Dreifach-Erfolge durch das österreichische Skiteam in den Saisonen 1997/98 und 2003/04.
  • Wenn die ersten Plätze der Gesamtwertung auf möglichst viele verschiedene Nationen zu verteilen waren, dann wurde bei den Herren in der Saison 2012/13 und bei den Damen in der Saison 2013/14 jeweils ein neuer Rekord aufgestellt, als Läufer aus sieben verschiedenen Nationen auf den ersten sieben Plätzen landeten. Bis dahin war die Höchstmarke sechs: bei den Herren waren 1978/79, 1979/80 und 1988/89 die ersten sechs Plätze von Läufern verschiedener Nationen belegt, bei den Damen 1978/79 und 2002/03.
  • Dass in einer Saison der Gesamtweltcup und alle Einzeldisziplinen von derselben Nation gewonnen wurden, kam schon mehrmals vor: Bei den Herren in der Saison 1967 durch Frankreich und 1997/98 durch Österreich, bei den Damen 1969/70 durch Frankreich, 1986/87 durch die Schweiz und 2006/07 durch Österreich.

Siege mit hoher Startnummer[Bearbeiten]

  • Jeweils mit der Startnummer 66 gewannen in der Weltcup-Saison 1993/94 der Liechtensteiner Markus Foser und die Slowenin Katja Koren ein Weltcuprennen.
    • Nach sieben Rennen, bei denen Foser sich nie besser als auf Rang 24 platzieren konnte, gelang ihm am 17. Dezember 1993 beim Abfahrtslauf von Gröden eine der größten Überraschungen in der Geschichte des Weltcups. Begünstigt durch die hohe Startnummer fuhr Foser Bestzeit und düpierte seine Kontrahenten. Der Grund dafür war, dass mit fortschreitendem Rennen die Sonne hinter dem Langkofel hervorkam und durch die Sonneneinstrahlung vor allem der obere Streckenteil schneller wurde.
    • Koren gewann am 22. Dezember 1993 mit der Startnummer 66 ebenso überraschend den Super-G in der Flachau.
  • Ivica Kostelić gewann am 25. November 2001 den Weltcupslalom von Aspen (Colorado) mit Startnummer 64.
  • Josef Strobl gewann am 16. Dezember 1994 die Weltcupabfahrt von Val-d’Isère mit Startnummer 61. Es war erst sein zweites Weltcuprennen.

Siegerlisten[Bearbeiten]

Eine Aufstellung aller Kristallkugelgewinner und Endergebnisse des Nationencups einer jeden Saison seit 1967 finden sich in:

Folgende Rennläufer konnten den Gesamtweltcup mindestens dreimal gewinnen:

Herren
Rang Name Land Siege
1 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 5
2 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 4
2 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 4
2 Gustav Thöni ItalienItalien Italien 4
5 Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 3
5 Phil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 3
5 Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 3
Damen
Rang Name Land Siege
1 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 6
2 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 4
3 Janica Kostelic KroatienKroatien Kroatien 3
3 Petra Kronberger OsterreichÖsterreich Österreich 3
3 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 3

Bestenliste[Bearbeiten]

Die folgende „Bestenliste“ bezieht sich auf den Alpinen Skiweltcup, der 1967 eingeführt wurde; einige der darin angeführten Läufer und Läuferinnen haben bereits vor 1967 bedeutende Rennen gewonnen, die aber nicht zum Weltcup zählten und daher in dieser Statistik nicht enthalten sind (insbesondere Jean-Claude Killy und Karl Schranz). Außerdem gab es exzellente Skirennläufer, die ihre Karriere vor der Einführung des Weltcups beendet haben und daher hier überhaupt nicht erscheinen − beispielsweise Toni Sailer, in den Jahren 1956–1958 dreifacher Olympiasieger und siebenfacher Weltmeister, und Christl Cranz, die in den Jahren 1934–1939 zwölf Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften gewonnen hat − oder die ihre Karriere so kurz nach der Einführung des Weltcups beendet haben, dass sie nicht mehr zehn Weltcup-Siege erreicht haben, um in dieser Liste zu erscheinen, wie z. B. Marielle Goitschel, 1962–1968 zweifache Olympiasiegerin und siebenfache Weltmeisterin, Siegerin bei sechs Weltcuprennen und im ersten Weltcup-Jahr 1967 Zweite der Gesamtwertung mit nur vier Punkten Rückstand auf die Siegerin Nancy Greene.

Noch aktive Rennläufer sind in den folgenden Tabellen in Fettschrift hervorgehoben.

Herren[Bearbeiten]

Rang Name Land Siege Abfahrt Super-G1 Riesen-
slalom
Slalom2 Kombi-
nation3
1 Stenmark, IngemarIngemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 86 46 40
2 Maier, HermannHermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 54 15 24 14 1
3 Tomba, AlbertoAlberto Tomba ItalienItalien Italien 50 15 35
4 Girardelli, MarcMarc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 46 3 9 7 16 11
5 Zurbriggen, PirminPirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 40 10 10 7 2 11
6 Raich, BenjaminBenjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 36 1 14 14 7
7 Miller, BodeBode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 33 8 5 9 5 6
8 Eberharter, StephanStephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 29 18 6 5
9 Hirscher, MarcelMarcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 27 12 15
9 Mahre, PhilPhil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 27 7 9 11
11 Klammer, FranzFranz Klammer OsterreichÖsterreich Österreich 26 25 1
11 Kostelić, IvicaIvica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 26 1 16 9
13 Svindal, Aksel LundAksel Lund Svindal NorwegenNorwegen Norwegen 25 8 12 4 1
14 Ligety, TedTed Ligety Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 24 23 1
14 Peter Müller SchweizSchweiz Schweiz 24 19 2 3
14 Thöni, GustavGustav Thöni ItalienItalien Italien 24 11 9 4
17 Grünigen, Michael vonMichael von Grünigen SchweizSchweiz Schweiz 23 23
18 Aamodt, Kjetil AndréKjetil André Aamodt NorwegenNorwegen Norwegen 21 1 5 6 1 8
18 Cuche, DidierDidier Cuche SchweizSchweiz Schweiz 21 12 6 3
20 Walchhofer, MichaelMichael Walchhofer OsterreichÖsterreich Österreich 19 14 3 2
21 Killy, Jean-ClaudeJean-Claude Killy * FrankreichFrankreich Frankreich 18 6 7 5
21 Kjus, LasseLasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 18 10 2 2 4
23 Heinzer, FranzFranz Heinzer SchweizSchweiz Schweiz 17 15 2
24 Augert, Jean-NoëlJean-Noël Augert * FrankreichFrankreich Frankreich 15 2 13
24 Matt, MarioMario Matt OsterreichÖsterreich Österreich 15 14 1
26 Mader, GüntherGünther Mader OsterreichÖsterreich Österreich 14 1 6 2 1 4
26 Palander, KalleKalle Palander FinnlandFinnland Finnland 14 4 10
26 Wenzel, AndreasAndreas Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 14 1 3 4 6
29 Ghedina, KristianKristian Ghedina ItalienItalien Italien 13 12 1
29 Russel, PatrickPatrick Russel FrankreichFrankreich Frankreich 13 4 9
31 Alphand, LucLuc Alphand FrankreichFrankreich Frankreich 12 10 2
31 Gros, PieroPiero Gros ItalienItalien Italien 12 7 5
31 Rahlves, DaronDaron Rahlves Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 12 9 3
31 Schranz, KarlKarl Schranz * OsterreichÖsterreich Österreich 12 8 4
35 Rocca, GiorgioGiorgio Rocca ItalienItalien Italien 11 11
36 Höflehner, HelmutHelmut Höflehner OsterreichÖsterreich Österreich 10 10
36 Russi, BernhardBernhard Russi * SchweizSchweiz Schweiz 10 9 1
36 Stangassinger, ThomasThomas Stangassinger OsterreichÖsterreich Österreich 10 10

1 Der Super-G wurde in der Saison 1982/83 im Weltcup eingeführt.
2 Die Parallelslalom-Siege von Gustav Thöni (Saison 1974/75), Ivica Kostelić (Saison 2010/11) und Marcel Hirscher (Saison 2012/13) werden in der Spalte Slalom mitgezählt.
3 Die Super-Kombination (seit der Saison 2005/06) wird in der Spalte Kombination mitgezählt.

Stand: 21. Dezember 2014

* Die drei Siege von Jean-Claude Killy bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble sowie die Siege von Bernhard Russi in der Abfahrt, von Karl Schranz im Riesenslalom und von Jean-Noël Augert im Slalom der WM 1970 in Gröden sind in dieser Aufstellung mit berücksichtigt.

Damen[Bearbeiten]

Rang Name Land Siege Abfahrt Super-G1 Riesen-
slalom
Slalom2 Kombi-
nation3
1 Moser-Pröll, AnnemarieAnnemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 62 36 16 3 7
2 Vonn, LindseyLindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 61 31 20 3 2 5
3 Schneider, VreniVreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 55 20 34 1
4 Götschl, RenateRenate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 46 24 17 1 4
5 Pärson, AnjaAnja Pärson SchwedenSchweden Schweden 42 6 4 11 18 3
6 Schild, MarliesMarlies Schild OsterreichÖsterreich Österreich 37 1 35 1
7 Seizinger, KatjaKatja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 36 16 16 4
8 Wenzel, HanniHanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 33 2 12 11 8
9 Hess, ErikaErika Hess SchweizSchweiz Schweiz 31 6 21 4
10 Kostelić, JanicaJanica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 30 1 1 2 20 6
11 Höfl-Riesch, MariaMaria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 27 11 3 9 4
12 Figini, MichelaMichela Figini SchweizSchweiz Schweiz 26 17 3 2 4
12 Maze, TinaTina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 26 4 1 14 4 3
14 Dorfmeister, MichaelaMichaela Dorfmeister OsterreichÖsterreich Österreich 25 7 10 8
14 Walliser, MariaMaria Walliser SchweizSchweiz Schweiz 25 14 3 6 2
16 Morerod, Lise-MarieLise-Marie Morerod SchweizSchweiz Schweiz 24 14 10
16 Nadig, Marie-TheresMarie-Theres Nadig SchweizSchweiz Schweiz 24 13 6 5
16 Wiberg, PernillaPernilla Wiberg SchwedenSchweden Schweden 24 2 3 2 14 3
19 Merle, CaroleCarole Merle FrankreichFrankreich Frankreich 22 12 10
20 Gerg, HildeHilde Gerg DeutschlandDeutschland Deutschland 20 7 8 2 3
21 Wachter, AnitaAnita Wachter OsterreichÖsterreich Österreich 19 2 14 1 2
22 McKinney, TamaraTamara McKinney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 18 9 9
23 Compagnoni, DeborahDeborah Compagnoni ItalienItalien Italien 16 2 13 1
23 Kronberger, PetraPetra Kronberger OsterreichÖsterreich Österreich 16 6 2 3 3 2
25 Kostner, IsoldeIsolde Kostner ItalienItalien Italien 15 12 3
25 Nef, SonjaSonja Nef SchweizSchweiz Schweiz 15 13 2
25 Pelen, PerrinePerrine Pelen FrankreichFrankreich Frankreich 15 15
28 Ertl-Renz, MartinaMartina Ertl-Renz DeutschlandDeutschland Deutschland 14 2 10 2
28 Greene, NancyNancy Greene * KanadaKanada Kanada 14 3 8 3
28 Meissnitzer, AlexandraAlexandra Meissnitzer OsterreichÖsterreich Österreich 14 2 7 5
31 Hosp, NicoleNicole Hosp OsterreichÖsterreich Österreich 12 1 5 5 1
32 Epple, IreneIrene Epple DeutschlandDeutschland Deutschland 11 1 1 6 3
32 Gut, LaraLara Gut SchweizSchweiz Schweiz 11 3 7 1 -
32 Poutiainen, TanjaTanja Poutiainen FinnlandFinnland Finnland 11 5 6
35 Jacot, MichèleMichèle Jacot FrankreichFrankreich Frankreich 10 1 6 3
35 Kaserer, MonikaMonika Kaserer OsterreichÖsterreich Österreich 10 8 2
35 Macchi, FrançoiseFrançoise Macchi FrankreichFrankreich Frankreich 10 2 6 2
35 Mittermaier, RosiRosi Mittermaier DeutschlandDeutschland Deutschland 10 1 8 1
35 Rebensburg, ViktoriaViktoria Rebensburg DeutschlandDeutschland Deutschland 10 2 8 - -
35 Shiffrin, MikaelaMikaela Shiffrin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 10 - 1 9 -

1 Der Super-G wurde in der Saison 1982/83 im Weltcup eingeführt.
2 Die Parallelslalom-Siege von Monika Kaserer (Saison 1974/75) und Hilde Gerg (Saison 1997/98) werden in der Spalte Slalom mitgezählt.
3 Die Super-Kombination (seit der Saison 2005/06) wird in der Spalte Kombination mitgezählt.

Stand: 20. Dezember 2014

* Der Riesenslalom-Sieg von Nancy Greene bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble ist in dieser Aufstellung mit berücksichtigt.

Sieger in allen Disziplinen[Bearbeiten]

Bisher ist es fünf Männern und sechs Frauen gelungen, im Weltcup in allen fünf Disziplinen zu gewinnen. Die Super-Kombination und die klassische Variante der Kombination werden zusammengezählt.

Name Land Siege Abfahrt Super-G Riesen-
slalom
Slalom Kombi-
nation
Vonn, LindseyLindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 61 31 20 3 2 5
Girardelli, MarcMarc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 46 3 9 7 16 11
Pärson, AnjaAnja Pärson SchwedenSchweden Schweden 42 6 4 11 18 3
Zurbriggen, PirminPirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 40 10 10 7 2 11
Miller, BodeBode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 33 8 5 9 5 6
Kostelić, JanicaJanica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 30 1 1 2 20 6
Maze, TinaTina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 26 4 1 14 4 3
Wiberg, PernillaPernilla Wiberg SchwedenSchweden Schweden 24 2 3 2 14 3
Aamodt, Kjetil AndréKjetil André Aamodt NorwegenNorwegen Norwegen 21 1 5 6 1 8
Kronberger, PetraPetra Kronberger OsterreichÖsterreich Österreich 16 6 2 3 3 2
Mader, GüntherGünther Mader OsterreichÖsterreich Österreich 14 1 6 2 1 4

Stand: 20. Dezember 2014

Anmerkungen:

  • Janica Kostelić, Kronberger, Girardelli und Maze haben Siege in allen Disziplinen in einer Saison feiern können. Bode Miller gelang das innerhalb eines Jahres, aufgeteilt auf zwei Saisonen.
  • Den Disziplinenweltcup hat noch niemand in allen fünf Disziplinen gewonnen.
    • Am nächsten kam Girardelli, der im Super-G dreimal Zweiter der Disziplinenwertung wurde und die anderen fünf Weltcupwertungen inklusive Gesamtweltcup mindestens einmal gewinnen konnte.
    • Zurbriggen gewann in allen Disziplinen außer dem Slalom und im Jahr 1987 als bisher einziger Skirennläufer in einer Saison vier von fünf Disziplinenweltcups (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Kombination) und dazu den Gesamtweltcup.
    • Maze konnte sich in der Saison 2012/13 in allen Disziplinen unter den zwei besten klassieren. Sie gewann den Gesamtweltcup, den Super-G-Weltcup, den Riesenslalom- und den Superkombinationweltcup, den Sieg im Abfahrts- und im Slalomweltcup verfehlte sie mit Rang zwei knapp.
    • Aamodt gewann alle Disziplinweltcups außer den in der Abfahrt.
    • Miller könnte ebenfalls zu diesem Elitekreis aufschließen, da er bisher Weltcupwertungen in drei Disziplinen (Super-G, Riesenslalom, Kombination-inkl. Superkombination) gewann und in jeder Disziplin mindestens Zweiter der jeweiligen Weltcupwertung war.
    • Auch Lindsey Vonn gewann bisher drei Disziplinenweltcups (Abfahrt, Super-G und Superkombination) und wurde im Riesenslalomweltcup mindestens Zweite bzw. im Slalomweltcup einmal Dritte.
    • Jean-Claude Killy gewann 1967 alle Disziplinenwertungen, damals waren es aber nur drei (Abfahrt, Slalom, Riesenslalom).
  • Miller ist der erste Läufer der Weltcupgeschichte, der in jeder Disziplin mindestens fünf Weltcupsiege vorweisen kann.
  • Bei den Damen konnte Anja Pärson als bisher einzige Athletin mindestens drei Siege in jeder Disziplin einfahren.
  • Anja Pärson ist die bisher einzige Athletin, die in allen fünf Disziplinen einen Weltmeistertitel errungen hat.
  • Am nächsten kommt ihr in dieser Kategorie Janica Kostelić, die in allen fünf Disziplinen bei einem Großanlass (Weltmeisterschaft und Olympia) schon siegreich war.


Neben diesen Personen gibt es acht weitere, die vor Einführung des Super-G 1983 in allen zu ihrer Zeit gefahrenen Disziplinen gewonnen haben:

Name Land Siege Abfahrt Riesen-
slalom
Slalom
Moser-Pröll, AnnemarieAnnemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 62 36 16 3
Wenzel, HanniHanni Wenzel * LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 25 2 12 11
Killy, Jean-ClaudeJean-Claude Killy FrankreichFrankreich Frankreich 18 6 7 5
Greene, NancyNancy Greene KanadaKanada Kanada 14 3 8 3
Jacot, MichèleMichèle Jacot ** FrankreichFrankreich Frankreich 10 1 6 3
Macchi, FrançoiseFrançoise Macchi FrankreichFrankreich Frankreich 10 2 6 2
Duvillard, HenriHenri Duvillard FrankreichFrankreich Frankreich 6 3 2 1
Tritscher, ReinhardReinhard Tritscher ** OsterreichÖsterreich Österreich 4 1 2 1

* Hanni Wenzel hat ihre erste Abfahrt im Dezember 1983 gewonnen, als im Weltcup bereits die ersten Super-G Rennen gefahren worden waren (im Januar 1983 hatte sie einen zweiten Platz im Super-G von Verbier errungen); allerdings wird für den Bewerb Super-G erst seit dem Winter 1985/86 eine eigene Kristallkugel vergeben, und Hanni Wenzel beendete ihre Rennsportaktivitäten 1984.

** Michèle Jacot und Reinhard Tritscher beendeten jeweils ihre Karriere 1975: in der Saison 1974/75 wurden erstmals Kombinationen im Weltcup gewertet, von denen sie keine gewinnen konnten. Annemarie Moser-Pröll und Hanni Wenzel haben auch Kombinationen gewonnen, alle anderen in dieser Liste beendeten ihre Karriere noch vor Einführung der Kombination im Weltcup. Eigene Kristallkugeln für die Kombinationswertung gibt es erst seit dem Winter 2006/07.

Bestenlisten in den Einzeldisziplinen[Bearbeiten]

Abfahrt[Bearbeiten]

Herren
Rang Name Land Siege
1 Franz Klammer OsterreichÖsterreich Österreich 25
2 Peter Müller SchweizSchweiz Schweiz 19
3 Stephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 18
4 Franz Heinzer SchweizSchweiz Schweiz 15
4 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 15
6 Michael Walchhofer OsterreichÖsterreich Österreich 14
7 Didier Cuche SchweizSchweiz Schweiz 12
7 Kristian Ghedina ItalienItalien Italien 12
9 Luc Alphand FrankreichFrankreich Frankreich 10
9 Helmut Höflehner OsterreichÖsterreich Österreich 10
9 Lasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 10
9 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 10
Damen
Rang Name Land Siege
1 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 36
2 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 31
3 Renate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 24
4 Michela Figini SchweizSchweiz Schweiz 17
5 Katja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 16
6 Maria Walliser SchweizSchweiz Schweiz 14
7 Marie-Theres Nadig SchweizSchweiz Schweiz 13
8 Isolde Kostner ItalienItalien Italien 12
9 Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 11
10 Picabo Street Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 9

Stand: 20. Dezember 2014

Super-G[Bearbeiten]

Herren
Rang Name Land Siege
1 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 24
2 Aksel Lund Svindal NorwegenNorwegen Norwegen 12
3 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 10
4 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 9
5 Didier Cuche SchweizSchweiz Schweiz 6
5 Stephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 6
5 Günther Mader OsterreichÖsterreich Österreich 6
5 Markus Wasmeier DeutschlandDeutschland Deutschland 6
9 Kjetil André Aamodt NorwegenNorwegen Norwegen 5
9 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 5
Damen
Rang Name Land Siege
1 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 20
2 Renate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 17
3 Katja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 16
4 Carole Merle FrankreichFrankreich Frankreich 12
5 Michaela Dorfmeister OsterreichÖsterreich Österreich 10
6 Hilde Gerg DeutschlandDeutschland Deutschland 8
7 Lara Gut SchweizSchweiz Schweiz 7
7 Alexandra Meissnitzer OsterreichÖsterreich Österreich 7
9 Marina Kiehl DeutschlandDeutschland Deutschland 6
10 Régine Cavagnoud FrankreichFrankreich Frankreich 4
10 Carole Montillet FrankreichFrankreich Frankreich 4
10 Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 4
10 Karen Putzer ItalienItalien Italien 4

Stand: 7. Dezember 2014

Riesenslalom[Bearbeiten]

Herren
Rang Name Land Siege
1 Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 46
2 Michael von Grünigen SchweizSchweiz Schweiz 23
2 Ted Ligety Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 23
4 Alberto Tomba ItalienItalien Italien 15
5 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 14
5 Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 14
7 Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 12
8 Gustav Thöni ItalienItalien Italien 11
9 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 9
10 Massimiliano Blardone ItalienItalien Italien 7
10 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 7
10 Piero Gros ItalienItalien Italien 7
10 Jean-Claude Killy1 FrankreichFrankreich Frankreich 7
10 Phil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 7
10 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 7
Damen
Rang Name Land Siege
1 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 20
2 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 16
3 Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 14
3 Lise-Marie Morerod SchweizSchweiz Schweiz 14
3 Anita Wachter OsterreichÖsterreich Österreich 14
6 Deborah Compagnoni ItalienItalien Italien 13
6 Sonja Nef SchweizSchweiz Schweiz 13
8 Hanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 12
9 Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 11
10 Martina Ertl-Renz DeutschlandDeutschland Deutschland 10
10 Carole Merle FrankreichFrankreich Frankreich 10

Stand: 21. Dezember 2014

1 Bei Jean-Claude Killy wurde sein Sieg im Olympia-Riesenslalom von Grenoble 1968 mitgezählt, da dieser auch für den Weltcup gewertet wurde.

Slalom[Bearbeiten]

Herren
Rang Name Land Siege
1 Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 40
2 Alberto Tomba ItalienItalien Italien 35
3 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 16
3 Ivica Kostelić 3 KroatienKroatien Kroatien 16
5 Marcel Hirscher2 OsterreichÖsterreich Österreich 15
6 Mario Matt OsterreichÖsterreich Österreich 14
6 Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 14
8 Jean-Noël Augert1 FrankreichFrankreich Frankreich 13
9 Giorgio Rocca ItalienItalien Italien 11
10 Kalle Palander FinnlandFinnland Finnland 10
10 Thomas Stangassinger OsterreichÖsterreich Österreich 10
Damen
Rang Name Land Siege
1 Marlies Schild OsterreichÖsterreich Österreich 35
2 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 34
3 Erika Hess SchweizSchweiz Schweiz 21
4 Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 20
5 Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 18
6 Perrine Pelen FrankreichFrankreich Frankreich 15
7 Pernilla Wiberg SchwedenSchweden Schweden 14
8 Hanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 11
9 Lise-Marie Morerod SchweizSchweiz Schweiz 10
10 Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 9
10 Tamara McKinney Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 9
10 Mikaela Shiffrin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 9

Stand: 7. Dezember 2014

1 Bei Jean-Noël Augert wird sein Sieg im WM-Slalom von Gröden 1970 mitgezählt, da dieser auch für den Weltcup gewertet wurde.
2 Bei Marcel Hirscher wird sein Sieg im Parallelrennen von Moskau 2013 mitgezählt, da dieser auch für den Slalomweltcup gewertet wurde.
3 Bei Ivica Kostelić wird auch der K.O.-Slalom, den er am 16. Dezember 2002 in Sestriere (Italien) gewann, mitgezählt.

(Super-)Kombination[Bearbeiten]

Herren
Rang Name Land Siege
1 Marc Girardelli LuxemburgLuxemburg Luxemburg 11
1 Phil Mahre Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 11
1 Pirmin Zurbriggen SchweizSchweiz Schweiz 11
4 Ivica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 9
5 Kjetil André Aamodt NorwegenNorwegen Norwegen 8
6 Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 7
7 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 6
7 Andreas Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 6
9 Lasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 4
9 Günther Mader OsterreichÖsterreich Österreich 4
9 Gustav Thöni ItalienItalien Italien 4
Damen
Rang Name Land Siege
1 Hanni Wenzel LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 8
2 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 7
2 Brigitte Oertli SchweizSchweiz Schweiz 7
4 Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 6
5 Marie-Theres Nadig SchweizSchweiz Schweiz 5
5 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 5
7 Michela Figini SchweizSchweiz Schweiz 4
7 Renate Götschl OsterreichÖsterreich Österreich 4
7 Erika Hess SchweizSchweiz Schweiz 4
7 Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 4

Stand: 7. Dezember 2014

Die meisten Siege in einer Saison[Bearbeiten]

Herren
Rang Name Land Siege Saison
1 Ingemar Stenmark SchwedenSchweden Schweden 13 1978/1979
1 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 13 2000/2001
3 Jean-Claude Killy FrankreichFrankreich Frankreich 12 1967
Damen
Rang Name Land Siege Saison
1 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 14 1988/1989
2 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 12 2011/2012
3 Annemarie Moser-Pröll OsterreichÖsterreich Österreich 11 1974/1975
3 Anja Pärson SchwedenSchweden Schweden 11 2003/2004
3 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 11 2009/2010
3 Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 11 2012/2013

Stand: 17. März 2011

Punkterekorde[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle zeigt, wie viele Punkte für den Sieg in der Gesamtwertung gereicht haben. Die Punkte für zweite oder dritte Plätze in der Gesamtwertung werden hier nicht betrachtet – so hat z. B. Lindsey Vonn 2011 als Zweite 1725 Punkte erzielt, womit sie ihr drittbestes Ergebnis in dieser Aufstellung deutlich übertroffen hat und vor Alexandra Meissnitzer an siebter Stelle läge. Benjamin Raich hatte 2005 für seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung 1454 Punkte akkumuliert, deutlich mehr als für seinen Gesamtsieg im Jahr 2006; die dabei erzielten 1410 Punkte würden nicht für die Top Ten reichen, da auch Kjetil Andre Aamodt für seine zweiten Plätze in den Jahren 1999 und 2000 mit 1442 bzw. 1440 mehr Punkte erreichte als bei seinem Gesamtsieg im Jahr 1994.

Herren
Rang Name Land Punkte Saison
1 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 2000 1999/2000
2 Stephan Eberharter OsterreichÖsterreich Österreich 1702 2001/2002
3 Paul Accola SchweizSchweiz Schweiz 1699 1991/1992
4 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 1685 1997/1998
5 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1648 2004/2005
6 Hermann Maier OsterreichÖsterreich Österreich 1618 2000/2001
7 Marcel Hirscher OsterreichÖsterreich Österreich 1535 2012/2013
8 Lasse Kjus NorwegenNorwegen Norwegen 1465 1998/1999
9 Benjamin Raich OsterreichÖsterreich Österreich 1410 2005/2006
10 Bode Miller Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1409 2007/2008
Damen
Rang Name Land Punkte Saison
1 Tina Maze SlowenienSlowenien Slowenien 2414 2012/2013
2 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1980 2011/2012
3 Janica Kostelić KroatienKroatien Kroatien 1970 2005/2006
4 Pernilla Wiberg SchwedenSchweden Schweden 1960 1996/1997
5 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1788 2008/2009
6 Maria Höfl-Riesch DeutschlandDeutschland Deutschland 1728 2010/2011
7 Alexandra Meissnitzer OsterreichÖsterreich Österreich 1672 1998/1999
8 Lindsey Vonn Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1671 2009/2010
9 Vreni Schneider SchweizSchweiz Schweiz 1656 1993/1994
10 Katja Seizinger DeutschlandDeutschland Deutschland 1655 1997/1998

Stand: 17. März 2013

Anmerkungen:

  • In der Saison 1991/92 kam es zu einer Änderung der Punktevergabe. Bis dahin erhielten zunächst nur die besten 10, später die besten 15 Läufer in einem Weltcuprennen Punkte, der Sieger jeweils 25 Punkte; seitdem erhalten die besten 30 Läufer Punkte, der Sieger 100 Punkte.
  • Eine eigene Tabelle für die Zeit vor 1991/92 wäre nicht wirklich aussagekräftig, weil das Reglement mehrmals geändert wurde. So konnte z. B. im allerersten Weltcupjahr (1967) Jean-Claude Killy das damals mögliche Punktemaximum erreichen; aber da nur die drei besten Ergebnisse pro Disziplin (Abfahrt, Slalom und Riesenslalom) gewertet wurden, konnten seine dafür erzielten 3 x 75 = 225 Punkte von nachfolgenden Siegern der Gesamtwertung häufig übertroffen werden, da ihnen mehr Ergebnisse angerechnet wurden.
  • In den Top Ten der Herren konnte sich Hermann Maier dreimal platzieren, Bode Miller zweimal. Bei den Damen konnte sich nur Lindsey Vonn dreimal in den Top Ten platzieren.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Congress Information: 26th Beirut (LIB) 1967 auf der Webseite der FIS, abgerufen am 4. November 2014 (englisch).
  2. Ski-Weltcup Pokal aus Bodenmais.
  3. In den heute im Internet abfragbaren Ergebnislisten der FIS ist dies nicht entsprechend abgebildet, dort scheinen diese Rennen nur unter "Olympische Spiele" bzw. "Weltmeisterschaften", aber nicht unter "Weltcup" auf, was gelegentlich zu fehlerhaften Statistiken bezüglich der Anzahl von Weltcupsiegen führt. Nachvollziehbar ist jedenfalls, dass die Ergebnisse dieser Rennen in die Weltcupwertungen der entsprechenden Jahre eingeflossen sind.
  4. Übersicht aller bisherigen Weltcuporte auf ski-db.com (englisch)
  5. Ski-Weltcup in München – Der Markt verlangt: Spektakel! In: sueddeutsche.de vom 2. Januar 2011
  6. City-Slalom: Punkte und Prämien - Riesch gespannt In: Rhein-Zeitung vom 1. Januar 2011