Mariel-Bootskrise

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Während der Mariel-Bootskrise (engl.: Mariel boatlift, span.: Éxodo del Mariel) flüchteten zwischen dem 15. April und dem 31. Oktober 1980 circa 125.000 kubanische Staatsbürger aus dem Inselstaat, hauptsächlich in den Süden des US-Bundesstaates Florida.[1] Die Flüchtlinge reisten mittels einer Vielzahl privater Boote – von bootsähnlichen Behelfskonstruktionen bis hin zu Kuttern, Motorbooten und Jachten[2] – über den Hafen in Mariel nahe der kubanischen Hauptstadt Havanna aus.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Mariel boatlift, globalsecurity.org, abgerufen am 18. Juli 2010.
  2. Kuba: Das Recht des Stärkeren, in: Der Spiegel, Nr. 20/1980, 12. Mai 1980, S. 159f.