Martin Bärenz

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Martin Bärenz (* 1956 in Fürth (Odenwald)) ist ein deutscher Cellist, Kontrabassist, Komponist und Arrangeur. Er lebt in Heidelberg.

Leben[Bearbeiten]

Bärenz studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim bei Prof. v. Bülow und Prof. Daniel Grosgurin. Seit 1975 lebt Bärenz als Cellist, Kontrabassist und Komponist in Heidelberg. Seit 1980 spielt er zusammen mit dem Trompeter Edward Tarr und dem Liedermacher Christof Stählin im Trio, zusammen mit dem Geiger Joachim Romeis und dem Pianisten Martin Münch spielt er seit 1986 Kammermusik im Trio con Brio.

Werke[Bearbeiten]

Bärenz' kompositorisches Schaffen umfasst Kammermusik, Lieder, und Orchesterwerke und anderes. Angeregt durch seine pädagogische Arbeit an den Musikschulen Mannheim und Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule entstanden auch zahlreiche Stücke für Kinder- und Jugendorchester, etwa die szenische Pantomime „Pablo träumt“. Für das Kinder- und Jugendtheater Heidelberg schrieb Bärenz mehrere Schauspielmusiken. Sein Flötenoktett erschien 2002 bei Zimmermann. Das Trompetenkonzert wurde 2006 durch Edward Tarr uraufgeführt, dem es auch gewidmet ist. Weitere Uraufführungen 2009: 1. Blechbläserquintett, Liederzyklus nach Texten von Erich Fried und 2010: 2. Blechbläserquintett.

Familienkonzerte[Bearbeiten]

Seit 2007 komponiert Bärenz regelmäßig Familienkonzerte, die als Melodrame für Kinder anzusiedeln sind. Dabei werden typische Kindermärchenthemen musikalisch ummalt. 2007 vertonte er den Struwwelpeter, 2008 Max und Moritz und 2009 Pinocchio, das vom Entertainer Herbert Feuerstein (Sprecher) und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz uraufgeführt wurden. Von Herbert Feuerstein stammt auch der Text zu "Pinocchio". 2010 und 2011 folgten Alice im Wunderland und Peter Pan, jeweils mit Malte Arkona als Sprecher.

Weblinks[Bearbeiten]