Max Eschenhagen

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Max Eschenhagen (* 22. Oktober 1858 in Eisleben; † 12. November 1901 in Potsdam) war ein deutscher Geophysiker.

[Bearbeiten] Leben

Der Sohn eines Zimmermeisters besuchte die Schulen in Eisleben und Nordhausen. An der Universität Halle studierte er nach 1877 Mathematik, Physik und beschreibende Naturwissenschaften. Er wurde zum promovierte und ging 1882 als Lehrer nach Hamburg, wo er im Zuge der Vorbereitung einer Polarexpedition erstmals mit der Erdmagnetik in Kontakt kam, deren Erforschung fortan sein Leben bestimmte. Adolf Schmidt wurde 1902 Eschenhagens Nachfolger als Direktor des Magnetischen Observatoriums in Potsdam.

[Bearbeiten] Ehrungen

  • In Anerkennung seiner Verdienste erhielt er 1895 das Prädikat Professor.
  • Roter Adlerorden, IV. Klasse (posthum)

[Bearbeiten] Literatur

  • Theodor Arendt: Max Eschenhagen. In: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt (Hrsg.): Mitteldeutsche Lebensbilder. 3. Band Lebensbilder des 18. und 19. Jahrhunderts. Selbstverlag, Magdeburg 1928, S. 575–595.
  • NDB Bd. 4, S. 643-644
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