Lutherstadt Eisleben
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | ||||
| Landkreis: | Mansfeld-Südharz | ||||
| Höhe: | 114 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 91,55 km² | ||||
| Einwohner: | 23.789 (31. Dez. 2006) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 260 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 06295 | ||||
| Vorwahl: | 03475 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | MSH | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 87 130
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| Stadtgliederung: | 6 Ortsteile | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 06295 Eisleben |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeisterin: | Jutta Fischer (parteilos) | ||||
Eisleben ist die zweitgrößte Stadt im Landkreis Mansfeld-Südharz im östlichen Harzvorland, Sachsen-Anhalt. Bekannt ist sie als Geburts- und Sterbeort von Martin Luther. Eisleben zählt zusammen mit der Lutherstadt Wittenberg seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe und gehört dem "Bund der Lutherstädte" an. Die Lutherstätten in Eisleben und Wittenberg haben sich zusammen zur Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt vereint.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Stadt liegt etwa 30 km westlich von Halle (Saale) und ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Lutherstadt Eisleben.
[Bearbeiten] Klima
Die durchschnittlich Lufttemperatur in Eisleben-Helfta beträgt 8,5 °C, der jährliche Niederschlag 509 Millimeter.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Die Zeit der Völkerwanderungen bis 1000 n. Chr.
Im dritten bis fünften Jahrhundert, der Zeit der Völkerwanderungen, zogen suebische Stämme, Angeln und Warnen aus dem Raum Holstein, Schleswig und Mecklenburg nach Süden. Westlich von Elbe und Saale bis nach Thüringen hinein lässt sich dieser Weg an den Endungen der Ortsnamen "-leben" nachvollziehen. So entstanden beispielsweise zwischen Haldensleben und Erfurt etwa 100 Städte und Dörfer mit dieser Endung im Ortsnamen. Nach Prof. Grössler bedeutet das Wort "Leben" in diesem Zusammenhang Erbe oder Erbgut. Die vordere Teil dieser Ortsnamen bezieht sich auf die Sippe der Grundherren.
Im fünften Jahrhundert hatten sich die Einwanderer mit den ansässigen Hermunduren vermischt und gehörten zum Reich der Thüringer, das 531 durch die Franken beendet wurde. Nordthüringen wurde in Folge der Niederwerfung durch Sachsen besiedelt. Im weiteren Verlauf der Geschichte siedelten fränkische Könige in einigen Regionen schwäbische, hessische und friesische Bauern an. Es entstanden Gaubezeichnungen wie Schwabengau, Hassegau und Friesenfeld.
Im neunten und zehnten Jahrhundert entstand am Westufer des so genannten "Faulen Sees" eine Wasserburg. Am 23. November 994 wird Eisleben in einer Urkunde des späteren Kaisers Otto III. als einer von sechs Orten genannt, die bereits früher Marktprivilegien einschließlich Münz- und Zollrecht erhalten hatten. Der Marktflecken, der sich an der Kreuzung zweier Handelsstraßen und im Schutz der königlichen Wasserburg entwickelte, war königliches Tafelgut, in dem die Abgaben aus den umliegenden Dörfern entgegen genommen wurden.
[Bearbeiten] 1000 n. Chr. bis 1500
Ab 1121 setzten die Grafen von Mansfeld einen Stadtvogt für die Regierung der Stadt ein. Erst ab 1809 hat Eisleben einen selbständigen Bürgermeister, der nicht von der Obrigkeit eingesetzt worden ist. Um 1150 beginnt die Trockenlegung des "Faulen Sees", eines Feuchtgebietes am westlichen Rand des Siedlungsgebietes. Bischof Wichmann von Magdeburg hatte Friesen und Flamen für den Bau von Entwässerungsgräben und Dämmen herbeigerufen, die im späteren Nicolaiviertel angesiedelt wurden. In der Mitte des 12. Jahrhunderts begann man mit dem Bau der ersten Stadtmauer, die den Markt und die umliegenden Gassen umfasste. Die Mauer wurde von den Stadtbürgern errichtet und jede Handwerkszunft war für die Erhaltung und Verteidigung eines Abschnittes verantwortlich. Die Bewachung der Tore oblag den von der Stadt besoldeten Stadtknechten.
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
Die Stadtgemeinde Eisleben gehörte ab 1815 zum Mansfelder Seekreis, der seinen Kreissitz in der Stadt hatte.
Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden beim Überfall eines SA-Trupps auf die Geschäftsstelle der KPD-Unterbezirksleitung am Breiten Weg 30 (zur DDR-Zeit "Straße der Opfer des Faschismus") zahlreiche Personen schwer verletzt und drei ermordet. Seitdem spricht man vom Eislebener Blutsonntag. Neben den politischen Gegnern leisteten auch Geistliche Widerstand gegen das Naziregime, so Pfarrer Johannes Noack von der Bekennenden Kirche, der wegen "Staatshetze" zu Zuchthaushaft verurteilt wurde, an deren Folgen er 1942 verstarb.
Zwischen 1908 und der DDR-Kreisreform 1950 war Eisleben ein eigener Stadtkreis. Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die amerikanischen Alliierten Streitkräfte besetzt. Ab dem Sommer gehörte es zur sowjetischen Besatzungszone und ab 1949 zur DDR. Die beiden Landkreise Mansfelder Gebirgskreis und Mansfelder Seekreis wurden 1950 mit der Stadt Eisleben zum Landkreis Eisleben vereinigt. 1952 wurde dieser in die Kreise Eisleben und Hettstedt aufgeteilt, die 1994 zum Landkreis Mansfelder Land zusammengeschlossen wurden.
[Bearbeiten] Einwohner
(jeweils zum 31. Dezember)
- 1998 – 21.944
- 1999 – 21.556
- 2000 – 21.062
- 2001 – 20.771
- 2002 – 20.555
- 2003 – 20.084
- 2004 – 21.193
- 2005 – 24.552
- 2006 – 24.100
[Bearbeiten] Eingemeindungen
- Helfta zum 1. Januar 1960
- Volkstedt (1271 Einwohner) zum 1. Januar 2004
- Rothenschirmbach (672 Einwohner) zum 1. Januar 2005
- Wolferode (1309 Einwohner) zum 1. Januar 2005
- Polleben (1079 Einwohner am 30. Juni 2005) zum 1. Januar 2006
- Unterrißdorf (461 Einwohner am 30. Juni 2005) zum 1. Januar 2006
Stand der Einwohnerzahlen: 31. Dezember 2003
[Bearbeiten] Religionen
- Römisch-Katholisch (St. Gertrud, Kloster Helfta)
- Evangelisch (St. Andreas – Nikolai – Petri-Pauli, St. Annen)
- Evangelisch-Freikirchlich
- Neuapostolisch
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtrat
Der Stadtrat aus Lutherstadt Eisleben setzt sich aus 37 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich der hauptamtlichen Bürgermeisterin.
| SPD | CDU | Die Linke | FFG | Einzelbewerber | Gesamt | |
| 6 | 13 | 10 | 5 | 1 | 36 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)
[Bearbeiten] Bürgermeisterin
Jutta Fischer, als parteilose Kandidatin der SPD, wurde am 26. März 2006 mit 51 % der Stimmen zur Bürgermeisterin gewählt.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „In Blau ein offener silberner Flug.“
Das Wappen erinnert an die Zugehörigkeit der Stadt Eisleben zur Grafschaft Mansfeld. Die beiden Flügel waren die Helmzier im Wappen der Altmansfelder Grafen, die zusammen mit dem Helm seit Beginn des 16. Jahrhunderts im Schild als Stadtwappen erscheinen. Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Helm mit den Flügeln über den Schild gesetzt. Im Schild selbst verblieben dann nur noch die bis heute bekannten zwei Flügel.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Raismes im Arrondissement Valenciennes (Frankreich), seit 1962
- Herne/Nordrhein-Westfalen, seit 1990
- Memmingen/Bayern, seit 1990
- Weinheim/Baden-Württemberg, seit 1990
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Theater
In Eisleben befindet sich die Landesbühne Sachsen-Anhalt.
[Bearbeiten] Museen
Das Geburtshaus von Martin Luther ist das erste und älteste Museum auf deutschsprachigen Boden und eines der ältesten der Welt. Weitere Museen sind das Sterbehaus von Luther mit dem Museum Sterbehaus, das Regionalgeschichtliche Museum sowie das Liboriushaus, das zum Kloster Helfta gehört.
[Bearbeiten] Bauwerke
ist ein Stadtwohnhaus aus der Mitte des 15. Jahrhunderts mit einem typischen fränkischen Grundriss. Er ist annähernd quadratisch und zweigeteilt, wobei der schmalere Teil durch die Diele, der breitere Teil durch eine große, eine kleine Kammer und die schwarze Küche eingenommen wird. Vermutlich in der kleinen Kammer wurde Martin Luther am 10. November 1493 geboren.
Beim Stadtbrand von 1689 wurde das Haus schwer beschädigt. Der Hausbesitzer, der das Haus verkommen ließ, wurde enteignet, und bald darauf restaurierte die Stadt das Haus mit Spenden aus ganz Deutschland und eröffnete 1693 hier eine Erinnerungsstätte für Martin Luther und die Reformation. Damit ist Luthers Geburtshaus eines der ältesten Museen im deutschsprachigen Raum. Über dem Hauptportal wurde ein Relief des Reformators angebracht und im Erdgeschoss richtete man eine Armenfreischule ein. Im Obergeschoss entstand der so genannte "Schöne Saal", in dem Festlichkeiten stattfanden und wöchentlich Almosen für die Armen der Stadt verteilt wurden. Der Saal ist mit lebensgroßen Gemälden dekoriert. Sie stellen Luther, Melanchthon und die Landesherren, die seit der Reformationszeit in Kursachsen regiert hatten, dar. Die Decke ist mit einem Wolkenhimmel bemalt.
Nachdem das Haus bis 1867 in einer geschlossenen Häuserzeile gestanden hatte, wurde nun das angrenzende Eckhaus zur Seminarstraße hin abgebrochen. Auf diesem Grundstück entstand ein Garten für die Gedenkstätte. Als Einfriedung wurde eine gotisierende Mauer mit Pergola errichtet. 1883 ergänzte man diese Umfriedung mit einer Lutherbüste. Dabei handelt es sich um eine Replik aus Eisenguss des Lutherdenkmals von Gottfried Schadow aus dem Jahre 1805.
1817 erhielt die Gedenkstätte, anlässlich des 300. Jahrestages der Reformation, ein eigenes Gebäude für die Unterbringung der Lutherschule auf dem angrenzenden Gelände. Sie wurde vom preußischen König Friedrich Wilhelm III gestiftet. Gleichwohl nutzte man das Geburtshaus noch bis 1840 für den Unterricht. Seit 1997 gehören beide Gebäude zur Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt. 2007 wurden sie durch ein Verbindungsgebäude und ein Eingangsgebäude auf der gegenüber liegenden Straßenseite ergänzt. Ziel war es einerseits, die historische Gebäudesubstanz von den vielen Nebenfunktionen zu befreien und andererseits zusätzlichen Raum für Ausstellungen, Verwaltung und Tourismus zu schaffen.
- Die Lutherarmenschule, eine Stiftung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III, steht In unmittelbarer Nachbarschaft zum Geburtshaus.
- Martin Luthers Sterbehaus, ein spätgotisches Patrizierhaus wurde ca. 1500 erbaut.
- Martin Luthers Taufkirche St. Petri-Pauli, wurde 1333 erstmals urkundlich erwähnt.
- Das Lutherdenkmal wurde 1883 von Rudolf Siemering geschaffen und steht auf dem Marktplatz.
- Das Rathaus der Altstadt wurde 1508–1532 erbaut.
- Stadtschloss der Mansfelder Grafen
- St. Andreas Marktkirche mit Pfarrhaus
- St. Annen Kirche, 1514 Grundsteinlegung, mit Augustiner-Eremiten-Kloster und Pfarrhaus von 1670.
- St. Nicolai Kirche, 1. Hälfte 15. Jhdt.
- St. Gertrud Kirche, 1916 eingeweiht
- Die ehemalige Synagoge zu Eisleben wurde 1814 eingeweiht, 1850 umgebaut und 1938 geschändet. Seit 2001 wird sie restauriert.
- Gräfliche Münze, Renaissancebau
- Das Alte Gymnasium wurde 1563 bis 1564 als "Fürnehme Lateinschule" erbaut. Nach dem Stadtbrand 1601 wurde es 1604 neu errichtet. Hier wirkte der geistliche Liederdichter Martin Rinckart von 1610 bis 1611. 1883 zog das nunmehr Königliche-Preußische Gymnasium in das neue Schulgebäude am Schlossplatz um.
- Die Alte Superintendentur wurde Anfang des 16. Jahrhunderts dreigeschossig erbaut. Unter Johannes Agricola, Magister Islebeius, war sie 1525 Knabenschule. 1546 wurde sie nach dem Luthervertrag auch "Fürnehme Lateinschule" genannt. 1601 entstanden durch einen Brand starke Schäden, das bemerkenswerte spätgotische Portal blieb jedoch erhalten.
- Alte Waage
- Altes Vikariat
- Alte Bergschule, Barockbau
- Das Neustädter Rathaus (Altes Gericht) wurde 1534–1596 erbaut.
- Die Mohrenapotheke wurde 1817 erbaut.
- Der Kronenfriedhof, im Stil eines Camposanto, wurde 1533 als Erbbegräbnisstätte für reiche Eisleber Familien eingeweiht.
- Die Sowjetischen Friedhöfe sind Ruhestätte für 124 Kriegsgefangene und verschleppte Zivilpersonen.
- Das Lenindenkmal wurde 1926 durch den russischen Bildhauer Matwei Maniser erschaffen und stand bis 1942 in Puschkin. 1991 wurde es entfernt und befindet sich heute nach Restauration als Leihgabe im Deutschen Historischen Museum Berlin.
- Millionenbrücke
- Kloster Helfta
- Das Haus des Verwalters vom Katharinenstiftgut wurde 1723 im Barockstil mit prächtigem Giebel, Mansarddach und stuckgeschmücktem Hauseingang erbaut.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Der Eisleber Wiesenmarkt, das größte Volksfest Ostdeutschlands, findet an jedem 3. Wochenende im September statt und geht auf die Genehmigung durch Kaiser Karl V. für das Abhalten eines Vieh- und Ochsenmarktes aus dem Jahr 1521 zurück. Des Weiteren findet jedes Jahr die Frühlingswiese statt.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen
- Martin-Luther-Gymnasium
- Katharinenschule (1960–1994 John-Schehr-Oberschule, Schule mit erweitertem Russischunterricht)
- Thomas-Müntzer-Schule (Sekundar- & Grundschule)
- Grundschule am Schlossplatz
- Grundschule Torgartenstraße
- Grundschule Geschwister-Scholl
- Berufsschule Mansfelder Land
[Bearbeiten] Ehemalige Bildungseinrichtungen
- Bergschule Eisleben später Ingenieurschule Eisleben
- Gymnasium an der Bergmannsallee (jetzt zum Martin-Luther-Gymnasium gehörend)
- Grabenschule (jetzt zur Katharinenschule gehörend)
- Sekundarschule am Rühlemannplatz
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Martin Luther (1483–1546), Theologe und Reformator
- Philipp Drachstedt († 1539 in Eisleben) war ein deutscher Berg- und Hüttenunternehmer, Rat der Grafen von Mansfeld und Bekannter von Martin Luther. In seinem Haus in Eisleben soll Luther gestorben sein.
- Johannes Agricola (1494–1566), Reformator
- Michael Teuber (1524–1586), Rechtsgelehrter
- Paul Crell (1531–1579), lutherischer Theologe
- Heinrich Compenius der Jüngere (um 1565–1631), Orgelbauer
- Karl Ferdinand Schmid (1750–1809), Rechtswissenschaftler und Ethnologe
- Friedrich Koenig (1774–1833), Buchdrucker und Erfinder
- Carl Bernhard Trinius (1778–1844), Mediziner, Leibarzt des russischen Zaren
- Friedrich August Quenstedt (1809–1889), Geologe und Paläontologe
- Max Eschenhagen (1858–1901), Erdmagnetiker
- Max Hebecker (1882–1948), Berbauingenieur und Initiator des sog. Wära-Wunders von Schwankirchen im Bayrischen Wald
- Karl Arthur Held (* 1883), Landschaftsmaler
- Werner Lindner (1883–1964), Architekt und einer der wichtigsten Vertreter des Heimatschutzes in Deutschland
- Hermann Lindrath (1896–1960), CDU-Politiker
- Richard Rensch (1923–1997) war ein deutscher Orgelbauer. Er gründete das Unternehmen Rensch mit Sitz Lauffen am Neckar.
- Franz Uhle-Wettler (* 1927), Generalleutnant der Bundeswehr
- Ute Starke (* 1939), Turnerin, Weltmeisterin
- Lutz Teschner (* 1945), Theater- und Filmschauspieler
- Klaus-Peter Stieglitz (* 1947), Generalleutnant der Luftwaffe der Bundeswehr, Inspekteur der Luftwaffe
- Gudrun Berend (* 1955), Leichtathletin
- Dolores Rente (* 1959), Politikerin der Wahlalternative – Arbeit & Soziale Gerechtigkeit
- Thomas Lange (* 1964), zweifacher Olympiasieger im Rudern
- Timo Hoffmann (* 1974), Profiboxer
- Marco Kurth (* 1978), Fußballspieler
- Jana Bach (* 1979), Pornodarstellerin und 9Live-Moderatorin
[Bearbeiten] Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen
- Hermann von Salm, auch Graf Hermann von Salm-Luxemburg, war Gegenkönig Heinrich IV.. Er residierte im Eisleber Wasserschloss.
- Caspar Güttel (1471–1542), lutherischer Theologe und Reformator, starb in Eisleben.
- Johann Spangenberg (1484–1550), evangelischer Theologe und Reformator, starb in Eisleben.
- Georg Major (1502–1574), lutherischer Theologe., war von 1550 bis 1551 hier Superintendent.
- Johannes Förster (1576–1613) war ein deutscher lutherischer Theologe und Generalsuperintendent der Grafschaft Mansfeld in Eisleben. Hier starb er auch.
- Nicolaus Voigtel (1658–1713), Geometer, Bergbeamter und Autor, starb in Eisleben.
- Johann Anton Trinius (1722–1784) war Pfarrer, Theologe und Schriftsteller und starb in Eisleben.
- Novalis, eigentlich Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg (1772-1801), Jurist, Bergwissenschaftler, führender Dichter der deutschen Frühromantik, besuchte 1790 die Prima des Gymnasiums.
- Eduard Fein (1813–1858), Jurist und verdienter Forscher auf dem Gebiet des römischen Rechts, fand in der Nähe von Eisleben den Tod.
[Bearbeiten] Literatur
- Sabine Bree: Lutherstadt Eisleben. Stadtführer. Verlag Communication und Techniques, Thedinghausen 1996, ISBN 3-9804949-0-X
- Burkhard Zemlin, Reinhard Feldrapp: Lutherstadt Eisleben. Gondrom, Bindlach 1993, ISBN 3-8112-0804-7
- Andreas Stedtler: Die Akte Lenin. Eine Rettungsgeschichte mit Haken. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2006, ISBN 3-89812-329-4
- Hermann Größler: Das Werden der Stadt Eisleben. Ein Beitrag zur Heimatkunde. Erster bis Fünfter Teil (In einem Band). Eisleben 1909, Selbstverlag (Einzelabdruck in Mansfelder Blätter)
- Hermann Größler: Urkundliche Geschichte Eislebens bis zum Ende des zwölften Jahrhunderts. Dingsda-Verlag, Querfurt 1992, ISBN 3-928498-17-7
- Hermann Größler: Vom Einzelhof zum Stadtkreis. Ein Blick auf die Entwicklung der Stadt Eisleben. Querfurt 1992, ISBN 3-928498-18-5
- Gerlinde Schlenker (Hrsg.): Protokollband zum Kolloquium anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung Eislebens am 23. November 994. Verlag Janos Stekovics, Halle 1995, ISBN 3-929330-52-0
- Bernd Feicke: Quelleneditionen zur Geschichte der Stadt Eisleben, in: Harz-Zeitschrift 46/47 (1994/1995), S. 145-149
- Marion Ebruy, Klaus Foth: Stadtführer Eisleben. Zu Fuß durch eine tausendjährige Stadt. Mansfelder Heimatverein, Eisleben 2002, ISBN 3-00-010617-0
- Thomas Wäsche: Die Befestigungsanlagen der Stadt Eisleben. Selbstverlag Eisleben 2005.
- Thomas Wäsche: Geschichte der Wasserversorgung der Stadt Eisleben. Selbstverlag Eisleben 2005
- Thomas Wäsche: Die Gestalt der Stadt Eisleben im 14./15. Jh. Selbstverlag Eisleben 2007
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Weblinks
- Website der Stadtverwaltung
- Links zum Thema Eisleben im Open Directory Project
- Eisleber Wiesenmarkt - größtes Volksfest Mitteldeutschlands
- Beitrag über Martin Luthers Geburtshaus bei Monumente Online
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