Mein Glück

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Filmdaten
Deutscher Titel Mein Glück
Originaltitel Счастье моё / Stschastje mojo
Produktionsland Ukraine
Originalsprache Deutsch, Russisch
Erscheinungsjahr 2010
Länge 127 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Sergei Loznitsa
Drehbuch Sergei Loznitsa
Kamera Oleg Mutu
Schnitt Danielius Kokanauskis
Besetzung

Mein Glück (Originaltitel: russ. Счастье моё (Stschastje mojo)) aus dem Jahr 2010 ist der erste Spielfilm des ukrainischen Dokumentarfilmers Sergei Loznitsa. Der Film wurde am 19. Mai 2010 bei den Internationalen Filmfestspiele von Cannes aufgeführt. Premiere war in Deutschland am 7. Oktober 2010 beim Filmfest Hamburg.

Inhalt[Bearbeiten]

Der Lkw-Fahrer Georgy wird auf einer Tour zusammengeschlagen und ausgeraubt. Er verliert das Gedächtnis und die Fähigkeit zu sprechen. Eine Frau aus einem Dorf nimmt ihn bei sich auf. Er wird Zeuge, wie zwei korrupte Polizeibeamte einen Polizeimajor aus Moskau zusammenschlagen, dreht durch und tötet sie und alle, die dabei waren.

Der Regisseur begleitet den Helden auf seiner Reise durch die russische Provinz, wo Gewalt, Geldgier, Macht und Machtlosigkeit herrschen, wo jeder Fremde ein Feind ist.

Kritiken[Bearbeiten]

„Wie Mein Glück einen radikalen Gegenentwurf zu jeglicher Gefühlsduselei im Kino liefert, verleiht ihm durchaus einen spröden Charme. In einer Welt voller Unmenschen, die ohne jegliche moralische Wertung inszeniert werden, kann der Zuschauer nicht darauf hoffen, dass er durch eine Bestrafung des Bösen Erlösung erfährt. Wie geballt der moralische Verfall im Laufe des Films gezeigt wird, ist aber auch sehr berechnend. Jeder Mord, jede Gewalttat wirkt wie ein dickes Ausrufezeichen hinter der ohnehin deutlich vermittelten Aussage, dass die Menschheit, zumindest in der Ukraine, verdorben und grausam ist.“

critic.de – die Filmseite[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michael Kienzl: Mein Glück. critic.de - die Filmseite, Januar 2011, abgerufen am 25. März 2013.