Modulator

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Modulation von Signalen in der Physik; zur Modulation von Liganden in der Biochemie siehe Allosterischer Modulator.

Ein Modulator überlagert zwei unterschiedliche Signale oder physikalische Größen. Folgende Prinzipien der Modulation sind möglich:

Einsatzgebiete von Modulatoren sind die Nachrichtentechnik und die Optik/Lasertechnik.

Nachrichtentechnik[Bearbeiten]

Modulatoren werden in der Nachrichtentechnik zur Übertragung von Information eingesetzt. Um Informationen vom Sender an den Empfänger übertragen zu können, muss die Trägerwelle (das hochfrequente Signal mit der Frequenz f_t) mit der Information (z. B. Sprache, Daten; dem niederfrequenten Modulationssignal mit der Frequenz f_m: f_t \gg f_m) moduliert werden.

Je nach Modulationsart muss der Modulator die entsprechende Größe im Takt der Information ändern.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein UKW-Rundfunksender (z. B. 100 MHz) erzeugt eine Trägerwelle mit der mittleren Frequenz von 100 MHz, ändert (moduliert) jedoch deren Frequenz im Takt des NF-Signales (Sprache, Musik). Das kann zum Beispiel mit einer Kapazitätsdiode im Schwingkreis des HF-Oszillators geschehen, auf die das NF-Signal gegeben wird. Diese ändert dadurch im Takt des NF-Signales ihre Kapazität und somit die Resonanzfrequenz des Schwingkreises.

Optik/Lasertechnik[Bearbeiten]

Hauptartikel: Modulator (Optik)

In der Optik bezeichnet Modulator ein optisches Bauteil, um Licht eine Charakteristik aufzuprägen. Das kann beispielsweise eine zeitliche Amplituden- oder Phasenverteilung sein.

Siehe auch[Bearbeiten]