Modulator
Ein Modulator überlagert zwei unterschiedliche Signale oder physikalische Größen. Folgende Prinzipien der Modulation sind möglich:
- Modulation der Amplitude (siehe Amplitudenmodulation)
- Modulation der Frequenz (siehe Frequenzmodulation)
- Modulation der Phase (siehe Phasenmodulation)
- Modulation der Einschaltdauer (siehe Pulsweitenmodulation)
- Modulation der Polarisation (siehe Polarisationsmodulation)
Einsatzgebiete von Modulatoren sind die Nachrichtentechnik und die Optik/Lasertechnik.
Nachrichtentechnik[Bearbeiten]
Modulatoren werden in der Nachrichtentechnik zur Übertragung von Information eingesetzt. Um Informationen vom Sender an den Empfänger übertragen zu können, muss die Trägerwelle (das hochfrequente Signal mit der Frequenz
) mit der Information (z. B. Sprache, Daten; dem niederfrequenten Modulationssignal mit der Frequenz
:
) moduliert werden.
Je nach Modulationsart muss der Modulator die entsprechende Größe im Takt der Information ändern.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein UKW-Rundfunksender (z. B. 100 MHz) erzeugt eine Trägerwelle mit der mittleren Frequenz von 100 MHz, ändert (moduliert) jedoch deren Frequenz im Takt des NF-Signales (Sprache, Musik). Das kann zum Beispiel mit einer Kapazitätsdiode im Schwingkreis des HF-Oszillators geschehen, auf die das NF-Signal gegeben wird. Diese ändert dadurch im Takt des NF-Signales ihre Kapazität und somit die Resonanzfrequenz des Schwingkreises.
Optik/Lasertechnik[Bearbeiten]
In der Optik bezeichnet Modulator ein optisches Bauteil, um Licht eine Charakteristik aufzuprägen. Das kann beispielsweise eine zeitliche Amplituden- oder Phasenverteilung sein.
Siehe auch[Bearbeiten]
Übersicht: Modulator
Analoge Modulationsverfahren: AM | FM | PM | VM | SSB | SSBSC | DSBSC
Digitale Modulationsverfahren: ASK | FSK | GFSK | QPSK | QAM | OFDM | DMT | TCM | VSB
Pulsmodulationsverfahren: PWM | PAM | PFM | PPM (1) | PPM (2) | PCM
Frequenzspreizende Modulationsverfahren: FHSS | DSSS | THSS | CSS