Museum für Vor- und Frühgeschichte Gunzenhausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Statue des Gottes Merkur

Das Museum für Vor- und Frühgeschichte Gunzenhausen ist ein archäologisches Museum in der mittelfränkischen Stadt Gunzenhausen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Der Schwerpunkt des Museums liegt auf der Darstellung der Geschichte der Region von der Jungsteinzeit bis in das frühe Mittelalter. Herausragende Objekte der Ausstellung sind Grabbeigaben aus dem Gräberfeld von Westheim, sowie römische, hallstattzeitliche und latènezeitliche Funde.

Das Museum geht zurück auf die archäologischen Arbeiten von Obermedizinalrat Dr. Heinrich Eidam, der von 1878 bis 1934 eine umfangreiche Sammlung vor- und frühgeschichtlicher Objekte zusammentrug. Ab 1906 wurde die Sammlung in einem städtischen Wohnhaus ausgestellt. 1921 wechselte sie in das neu geschaffene Heimatmuseum in der ehemaligen Schranne und 1938 in das sogenannte Palais Heydenab bzw. Feldmeier-Haus. Nach der Neukonzeption des Museums 1984 lagerte die Sammlung bis 1998 im Magazin, da sie aus Platzgründen nicht angemessen gezeigt werden konnte. 1984 wurde das Museum an den Fremdenverkehrsverein übertragen. Eine Spende des Lions-Club Gunzenhausen ermöglichte im Jahre 1998 die Eröffnung des von Werner Mühlhäußer und Dr. Johann Schrenk konzipierten Museums für Vor- und Frühgeschichte im Faulstich-Haus am Blasturm.

Weblinks[Bearbeiten]

49.11511110.755374Koordinaten: 49° 6′ 54″ N, 10° 45′ 19″ O