Naturfotografie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kohlmeise

Naturfotografie ist ein Bereich der Fotografie, dessen Interesse der Natur, den natürlichen Phänomenen, Landschaften und Lebewesen gilt. Es kann zwischen künstlerischer Naturfotografie, dokumentarischer Naturfotografie zu wissenschaftlichen Zwecken und Naturfotografie als Unterhaltung und als Hobby des Amateurs unterschieden werden, wobei die Grenzen oft fließend sind. Es wird meist mit dem vorhandenen Licht und Tageslichtfilm gearbeitet, die vorgefundenen Situationen sollen möglichst natürlich wiedergegeben werden.

Die als Kalender oder Fotoreportage beliebten, oftmals stimmungsvollen Darstellungen von Tieren, Pflanzen und Landschaften können u. a. von historischen Sujets der Malerei hergeleitet werden, insbesondere der Landschaftsmalerei der Romantik; eine Sehnsucht nach Freiheit, vermeintlicher Unverdorbenheit, "heiler Welt" und Abstand zur Zivilisation findet hier Ausdruck.

Samtfußrübling

Mit Naturfotografie beschäftigten sich u. a. auch bekannte Künstler und Fotografen wie August Sander, oder in der jüngeren Zeit beispielsweise Thomas Struth.

Der bekannteste Naturfotowettbewerb ist Wildlife Photographer of the Year.

Bekannte Naturfotografen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Landschaftsfotografie, Tierfotografie

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Cairns, Florian Möllers, Staffan Widstran, Bridget Wijnberg: Wild Wonders of Europe. National Geographic, Hamburg 2010, ISBN 978-3866901742.
  • Ingo Seehafer: Naturfotografie: Der große Fotokurs. 1. Auflage. Verlag Vierfarben, Bonn 2013, ISBN 978-3-8421-0022-0.