Netz (Textilie)

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Geknotete Netze für den Fischfang

Ein Netz ist ein großmaschiges textiles Flächengebilde mit regelmäßigen Maschen oder Öffnungen.[1][2] [3] Die Maschen bzw. Öffnungen können beispielsweise rhombisch, quadratisch oder sechseckig ausgebildet sein.

Geknotete und knotenlose Netze[Bearbeiten]

historische Netzherstellung

Traditionell werden Netze dadurch hergestellt, dass bereits gedrehtes oder geflochtenes Garn an den Kreuzungspunkten des Netzes verknüpft wird. Hierzu kann eine Netznadel oder eine Netzknüpfmaschine verwendet werden.[1]

Es sind jedoch auch knotenlose Netze bekannt. Solche knotenlosen Netze können zum Beispiel Gewirke sein, bei denen die Stege des Netzes durch eine Maschenverbindung verbunden sind. Zur Herstellung eines knotenlosen Netzes kann beispielsweise eine Raschelmaschine verwendet werden.[4][5]

Geschichte[Bearbeiten]

Die ältesten Funde von Netzen gehen auf das Mesolithikum zurück. Da allerdings kaum Fundstellen vorhanden sind, in denen das organische Material früher Netze bis heute überstehen konnte, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Netze bereits im Jungpaläolithikum bekannt waren. [6]

Arten[Bearbeiten]

Netze kommen in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten zum Einsatz. Demgemäß gibt es eine Vielzahl verschiedener Netztypen, beispielsweise:


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Alois Kießling, Max Matthes: Textil-Fachwörterbuch. Fachverlag Schiele & Schoen, 1993, ISBN 3794905466 (http://books.google.de/books?id=SWspN4ULuesC&pg=PA267#v=onepage&q=&f=false, abgerufen am 15. März 2010).
  2.  Meyers enzyklopädisches Lexikon. 9 Auflage. 17 (Nau – Os), Bibliographisches Institut, Mannheim c 1980 (http://d-nb.info/921427476).
  3.  Otto Lueger: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften. 6, Stuttgart, Leipzig 1908 (http://www.zeno.org/Lueger-1904/A/Netz+%5B1%5D, abgerufen am 15. März 2010).
  4. http://www.karlmayer.ch/internet/docs/Sonderdruck_NetTextiles_dt_0709.pdf
  5. Patent DE1826716U: KNOTENLOSES-NETZ, INSBESONDERE FISCH- ODER TARNNETZ. Angemeldet am 18. Oktober 1960, veröffentlicht am 16. Februar 1961, Anmelder: PLUTTE KOECKE & CO.
  6.  Martin Trachsel: Ur- und Frühgeschichte: Quellen, Methoden, Ziele. UTB, 2008, ISBN 3825283690 (http://books.google.de/books?id=3dy6HyOXSe8C&pg=PA56#v=onepage&q=&f=false).