Nishiwaki Junzaburō

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Nishiwaki Junzaburō

Nishiwaki Junzaburō (jap. 西脇 順三郎; * 20. Januar 1894 in der Präfektur Niigata; † 5. Juni 1982 ebd.) war ein japanischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Nishiwaki ging nach dem Schulabschluss nach Tokio, um Malerei zu studierten, musste diese Pläne jedoch nach dem Tod seines Vaters aufgeben. Stattdessen studierte er an der Keiō-Universität Ökonomie, Englisch, Deutsch, Latein und Griechisch. Seine Sprachbegabung war so groß, dass er begann, Gedichte in englischer und französischer Sprache zu schreiben.

Während eines Englandaufenthaltes 1922 lernte er die moderne westeuropäische Literatur kennen und veröffentlichte einen Band mit englischsprachigen Gedichten unter dem Titel Spectrum. Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde er Professor für englische Literaturgeschichte an der Keiō-Universität. 1927 gründete er mit Takiguchi Shūzō die erste Zeitschrift Japans für surrealistische Lyrik Fukuiki Taru Kafu yo (馥郁タル火夫ヨ). Im Folgejahr brachte er das Magazin Shi to Shiron (詩と詩論) heraus.

Mit Ambarvalia erschien 1933 seine erste Sammlung japanischer Gedichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg veröffentlichte er als sein bedeutendstes Werk die Gedichtsammlung Ushinawareta Toki (失われた時).

Weblinks[Bearbeiten]

Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Nishiwaki der Familienname, Junzaburō der Vorname.