O.K. Nero

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Filmdaten
Deutscher Titel O.K. Nero
Originaltitel O.K. Nerone
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1951
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Mario Soldati
Drehbuch Agenore Incorocci
Furio Scarpelli
Sandro Continenza
Mario Monicelli
Stefano Vanzina
Eduardo Ciannelli
Produktion Nicolò Theodocoli für I.C.S.
Musik Mario Nascimbene
Kamera Mario Montuori (schwarz-weiß)
Schnitt Roberto Cinquini
Besetzung

O.K. Nero (Originaltitel: O.K. Nerone) ist eine italienische Filmkomödie mit Fantasy-Elementen, die Mario Soldati 1951 inszenierte. In Deutschland lief der Film am 21. August 1952 an. Im Fernsehen der DDR lautete der Titel Alles klar, Nero.

Handlung[Bearbeiten]

John und Jimmy sind zwei amerikanische Matrosen, die in Rom das Kolosseum besichtigen. Bei einem Raufhändel mit Schwarzhändlern werden sie bewusstlos geschlagen und erwachen im Rom von Nero und Poppäa. Wie die Christen sind sie nun den Verfolgungen von Neros Schergen ausgesetzt und werden von der Sklavin Licia gerettet. Als Negersklaven zurechtgemacht, gehen sie in den Besitz der Kaiserin über. Nero lässt sie in der Zirkusarena kämpfen, wobei sie aber so komisch agieren, dass sie die Gunst des Publikums gewinnen und Nero mit dem Daumen nach oben zeigt.

Zu seinen Leibwächtern befördert, werden sie jetzt aber von Tigellinus befeindet, der diese Gunst des Herrschers verloren hat. Zwar können sie sich, wie bereits vorher, mit den Errungenschaften moderner Zivilisation (wie Kaugummis oder Rugby) wehren und eine Falle für sie wird einem Liebhaber der Poppäa zum Verhängnis. Nach weiteren Verwicklungen müssen die beiden Matrosen jedoch vor Nero und den Legionären fliehen, werden aber von der Prätorianergarde festgenommen, die sich als Militärpolizei entpuppt, da die beiden aus ihrer Bewusstlosigkeit erwacht sind.

Kritik[Bearbeiten]

Der derbe, aber kurzweilige Klamauk (Lexikon des Internationalen Films[1]) gefiel aufgrund fehlender Intelligenz und Anstands, den man Soldati hätte zutrauen können, wenn er sich zum Beispiel auf Charleys Tante-Niveau begibt.[2] Die New York Times urteilte harsch: Dieses Abziehbild einer alten Burlesk-Show sei so fade, geschmacklos und dumpf, wie man sich nur vorstellen kann.[3]

Bemerkungen[Bearbeiten]

Der Film war nur für regionalen Vertrieb vorgesehen und mit einem Einspielergebnis von 418 Mio. Lire sehr erfolgreich.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. O.K. Nero im Lexikon des Internationalen Films
  2. G. Aristarco, in Cinema, Nr. 77, 31. Dezember 1951
  3. http://movies.nytimes.com/movie/review?res=9B00E7D8163DE23BBC4851DFB0668388649EDE
  4. Roberto Chiti, Roberto Poppi: Dizionario del Cinema Italiano, Vol. 2, dal 1945 al 1959, S. 259