Oberhain

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Oberhain (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Oberhain
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberhain hervorgehoben
50.63305555555611.133055555556570Koordinaten: 50° 38′ N, 11° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saalfeld-Rudolstadt
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Mittleres Schwarzatal
Höhe: 570 m ü. NHN
Fläche: 14,12 km²
Einwohner: 688 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07426
Vorwahl: 036738
Kfz-Kennzeichen: SLF, RU
Gemeindeschlüssel: 16 0 73 063
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 40
07429 Sitzendorf
Bürgermeister: Egon Langguth (FW)
Lage der Gemeinde Oberhain im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
Allendorf Altenbeuthen Bad Blankenburg Bechstedt Cursdorf Deesbach Döschnitz Dröbischau Drognitz Gräfenthal Hohenwarte Kamsdorf Katzhütte Kaulsdorf (Saale) Königsee-Rottenbach Lehesten Leutenberg Lichte Mellenbach-Glasbach Meura Meuselbach-Schwarzmühle Oberhain Oberweißbach/Thüringer Wald Piesau Probstzella Reichmannsdorf Remda-Teichel Rohrbach Königsee-Rottenbach Rudolstadt Saalfeld/Saale Saalfelder Höhe Schmiedefeld (Lichtetal) Schwarzburg Sitzendorf Uhlstädt-Kirchhasel Unterweißbach Unterwellenborn Wittgendorf ThüringenKarte
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Oberhain ist eine Gemeinde im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (Thüringen).

Geografie[Bearbeiten]

Oberhain und seine Ortsteile liegen auf einer waldarmen Hochfläche zwischen dem Schwarzatal im Süden und dem Rinnetal im Norden. Oberhain liegt am Hädderbach, der westlich an der 665 Meter hohen Barigauer Höhe entspringt und östlich des Ortes in die Schwarza mündet.

Die Nachbargemeinden von Oberhain sind im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Königsee-Rottenbach, Allendorf, Sitzendorf, Unterweißbach, Mellenbach-Glasbach und Dröbischau.

Die Gemeinde Oberhain besteht aus den vier Ortsteilen (bis 30. Juni 1950 selbständige Gemeinden):

Zwischen Oberhain, Barigau und Lichta lag die Wüstung Tanndorf, die aber bereits 1447 im Sächsischen Bruderkrieg zerstört worden zu sein scheint.

Kirche in Oberhain, Thüringen

Geschichte[Bearbeiten]

Oberhain wurde 1370 als Obirn Hayn erstmals urkundlich erwähnt. In früher Zeit wurde insbesondere Bergbau betrieben. So bestand in Oberhain die Grube Güldene Kirche, im heutigen Ortsteil Mankenbach befand sich eine Eisenhütte und in Unterhain erlangte insbesondere das Fuhrwesen Bedeutung. Im 19. Jahrhundert war der Olitätenhandel ein wichtiger Erwerbszweig in den Orten. Bis 1918 gehörte die Orte zur Oberherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt.

Kirche[Bearbeiten]

St. Lukas (Oberhain)

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Mittleres Schwarzatal an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Sitzendorf hat.

Der ehrenamtliche Bürgermeister Egon Langguth wurde am 2. September 2012 gewählt.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Die Umgebung Oberhains wird landwirtschaftlich genutzt, des Weiteren besitzt der Ort auch Tourismus. Straßen verbinden Oberhain mit Allendorf, Unterweißbach und Dröbischau.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oberhain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien