Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt Deutschlandkarte, Position des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt hervorgehoben50.6411.31Koordinaten: 50° 38′ N, 11° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Verwaltungssitz: Saalfeld/Saale
Fläche: 1.034,58 km²
Einwohner: 110.307 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: SLF, RU
Kreisschlüssel: 16 0 73
Kreisgliederung: 38 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Schloßstraße 24
07318 Saalfeld/Saale
Webpräsenz: www.kreis-slf.de
Landrat: Marko Wolfram (SPD)
Lage des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen
Weimar Eisenach Suhl Gera Jena Landkreis Altenburger Land Landkreis Greiz Tschechien Saale-Holzland-Kreis Freistaat Sachsen Freistaat Bayern Saale-Orla-Kreis Landkreis Sonneberg Niedersachsen Hessen Sachsen-Anhalt Landkreis Eichsfeld Landkreis Saalfeld-Rudolstadt Landkreis Hildburghausen Landkreis Schmalkalden-Meiningen Ilm-Kreis Landkreis Weimarer Land Erfurt Landkreis Gotha Wartburgkreis Landkreis Sömmerda Kyffhäuserkreis Unstrut-Hainich-Kreis Landkreis NordhausenKarte
Über dieses Bild
Staatenaufteilung des Landkreises vor 1922
Bevölkerungsdichte in den Gemeinden zum 30. Juni 2006

Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist ein Landkreis im Süden des Freistaates Thüringen. Trotz seiner geographischen Lage im Süden des Bundeslandes zählt der Landkreis zur Planungsregion Ostthüringen.

Geografie[Bearbeiten]

Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Weimarer Land, im Nordosten der Saale-Holzland-Kreis, im Osten der Saale-Orla-Kreis, im Süden der bayerische Landkreis Kronach und der thüringische Landkreis Sonneberg, im Südwesten der Landkreis Hildburghausen und im Westen der Ilm-Kreis. Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt wird vom Fluss Saale durchzogen und liegt im Thüringer Schiefergebirge.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt besteht seit 1994, als – zunächst mit dem Namen Schwarza-Kreis − die Landkreise Rudolstadt und Saalfeld vereinigt wurden. Diese waren aus den gleichnamigen Landratsämtern hervorgegangen, die 1922 in Landkreise umbenannt wurden. Hinzu kam noch der nördliche Teil des 1952 gegründeten Kreises Neuhaus am Rennweg sowie ein Teil des ehemaligen Kreises Lobenstein.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt zwischen 1994 und 2013

Entwicklung der Einwohnerzahl :

  • 1994: 140.112
  • 1995: 139.040
  • 1996: 138.529
  • 1997: 137.282
  • 1998: 135.425
  • 1999: 134.307
  • 2000: 132.885
  • 2001: 131.015
  • 2002: 129.610
  • 2003: 127.910
  • 2004: 126.692
  • 2005: 125.087
  • 2006: 123.516
  • 2007: 121.542
  • 2008: 119.817
  • 2009: 118.303
  • 2010: 116.818
  • 2011: 115.722
  • 2012: 111.463
  • 2013: 110.307
Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember

Politik[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2014
Wahlbeteiligung: 50,6 % (-2,6 %)
 %
40
30
20
10
0
33,1 %
19,6 %
16,3 %
12,5 %
5,6 %
4,6 %
4,4 %
3,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+2,1 %p
+0,5 %p
-6,9 %p
+12,5 %p
+5,6 %p
+1,9 %p
-3,9 %p
-1,3 %p

Landrat[Bearbeiten]

Landrat ist seit 3. Oktober 2014 Marko Wolfram (SPD). Bei der Stichwahl am 28. September 2014 gewann er mit 57 % der Stimmen vor seinem Herausforderer Bernhard Schanze (parteilos), der 43 % der Stimmen auf sich vereinigen konnte. Weitere Kandidaten waren Ulrike Klette (Linke) und Wilfried Meißner (parteilos), welche bereits im ersten Wahlgang am 14. September 2014 ausschieden.[2]

Bisherige Landräte und Landrätinnen des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt

  • Werner Thomas (CDU), 1994–2000
  • Marion Philipp (SPD), 2000–2012
  • Hartmut Holzhey (parteilos), 2012–2014
  • Marko Wolfram (SPD), 2014-

Kreistag[Bearbeiten]

Die 46 Sitze im Kreistag verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Parteien:

Partei/Wählervereinigung
Sitze
CDU
15
DIE LINKE
8
SPD
7
Bürger für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
6
NPD
3
GRÜNE
2
FDP
2
Bürgerinitiativen gegen überhöhte Kommunalabgaben im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
2
Fraktionslose Kandidaten (Ulrike Klette)
1

(Stand: Oktober 2014 Kommunalwahl am 25. Mai 2014)

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 16. Januar 1995 durch das Thüringer Landesverwaltungsamt genehmigt.

Blasonierung: „Geviert; Feld 1 und 4: in Gold ein schwarzer, golden nimbierter, rot bewehrter Doppeladler, die Brust belegt mit einem goldenen Schild mit einem Fürstenhut, über den Adlerköpfen schwebend eine Kaiserkrone mit roten Kappen, in den Fängen ein goldenes Zepter und einen goldenen Reichsapfel haltend, darunter eine rote Streugabel über einem roten Kamm; Feld 2 und 3: neunmal von Schwarz und Gold geteilt, belegt mit einem schrägrechten, grünen Rautenkranz.“

Eine Übersicht zu den Wappen der Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Kulturelle Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Thüringer Landesmuseum Heidecksburg[Bearbeiten]

Die Heidecksburg in Rudolstadt ist das prachtvollste Barockschloss des 18. Jahrhunderts im Freistaat Thüringen. Im hohen Mittelalter noch Besitztum der Grafen von Orlamünde, erwarben im Jahr 1340 die Schwarzburger Grafen die Burg. Von 1574–1918 war sie Residenz der Grafen und späteren Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Heute beherbergt das Schloss das Thüringer Landesmuseum Heidecksburg und das Thüringer Staatsarchiv Rudolstadt. Darüber hinaus ist es Sitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Das Residenzschloss Heidecksburg gehört zu den größten und besucherstärksten Museen Thüringens. Es zieht mit seinen vielfältigen Sammlungen sowie Ausstellungen jährlich über 100.000 Besucher in seinen Bann und ist eines der beliebtesten Reiseziele in Thüringen. Entsprechend seiner historisch gewachsenen Sammlungsstruktur konzentriert sich die fachwissenschaftliche Arbeit auf die vielfältigen Facetten der Residenzkultur am Hof der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. Zum Museumsverbund Thüringer Landesmuseum Heidecksburg, der sich in Trägerschaft des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt befindet, gehören neben dem Residenzschloss auch das Friedrich-Fröbel-Museum in Bad Blankenburg, das Museum für Jagd- und Forstgeschichte in Paulinzella sowie der Kaisersaal auf Schloss Schwarzburg. Dort entsteht derzeit das Schwarzburger Zeughausmuseum, das 2017 eröffnet werden soll.

Friedrich-Fröbel-Museum Bad Blankenburg[Bearbeiten]

Das Friedrich-Fröbel-Museum ist seit 1982 in Bad Blankenburg in jenem Gebäude untergebracht, in dem der „Stifter“ des Kindergartens, Friedrich Fröbel, 1839 seine erste „Spiel- und Beschäftigungsanstalt“, seinen späteren Kindergarten eröffnete. Friedrich Wilhelm August Fröbel (* 21. April 1782 in Oberweißbach; † 21. Juni 1852 in Marienthal) erlangte durch die Gründung des ersten Kindergartens 1840 in Blankenburg (Thüringen) Weltgeltung. Im »Haus über dem Keller«, in dem sich das Friedrich-Fröbel-Museum befindet, schlug die Geburtsstunde des Kindergartens. Fröbels Gedanken zu Bildung und Erziehung insgesamt sind ebenso zeitgebunden wie originell und modern. Sie regen bis zur Gegenwart das pädagogische Denken an.

Thüringer Landestheater Rudolstadt – Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt[Bearbeiten]

Das Theater Rudolstadt ist ein Theater in Rudolstadt in Thüringen. Es führt seine Tradition auf das 1792/93 gegründete fürstliche Sommertheater zurück. Das Thüringer Landestheater Rudolstadt ist gleichzeitig Hauptwirkungsstätte der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt. Aus diesem Grund lautet die vollständige Bezeichnung Thüringer Landestheater Rudolstadt – Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH. Träger des Theaters ist ein Zweckverband, dem der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (50 Prozent) sowie die Städte Rudolstadt (38 Prozent) und Saalfeld/Saale (12 Prozent) angehören.[1]

KZ-Gedenkstätte Laura[Bearbeiten]

Das KZ-Laura war eines von rund 130 Außenlagern des KZ-Buchenwald. Es wurde am 21. September 1943 in Schmiedebach im Thüringer Schiefergebirge am Randes des Oertelsbruchs eingerichtet, um die Waffenproduktion des NS-Regimes unter Tage zu verlagern. Im Oertelsbruch entstanden ein unterirdisches Sauerstoffwerk sowie Teststände für Triebwerke der Rakete A-4 (auch V-2). Insgesamt waren rund 2600 Häftlinge in dem KZ untergebracht, mindestens 560 von ihnen starben durch Misshandlungen, Mangelernährung und den Folgen der Zwangsarbeit. Am 13. April 1945 wurde das Lager von amerikanischen Soldaten befreit. Seit 1979 besteht in der ehemaligen Hauptunterkunft des KZ, einer großen Feldscheune, eine Gedenkstätte. Mit dem Ende der DDR ging diese zunächst in die Trägerschaft des Kreises Lobenstein und mit der Kreisgebietsreform 1994 in die Trägerschaft des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt über. Die Liegenschaft selbst befand sich bis 2010 in Privateigentum, am 14. Dezember 2010 beschloss der Kreistag des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt den Kauf des ehemaligen Häftlingsbereichs mit drei Gebäuden. Die Eigentümerschaft des Landkreises war Voraussetzung für die Bewilligung von Fördermitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Sicherung der Gebäude und Neugestaltung der Gedenkstätte. Zwischen 2011 und 2014 wurde die gesamte Ausstellung überarbeitet. Erstmals in der Geschichte der Gedenkstätte entstand eine Besucherinfrastruktur. Im Frühjahr 2014 erfolgte die Neugestaltung der Außenanlagen. Seit 2012 ist der Landkreis Betreiber der Gedenkstätte mit rund 4000 Besucher in der Saison (von April bis Oktober). Aufgrund der weitgehend vollständig erhaltenen Originalsubstanz ist die KZ-Gedenkstätte eine Besonderheit unter den Außenlagern von Buchenwald. Im Zuge der Restaurierung wurden kostbare Wandverzierungen aus der Häftlingszeit durch ein Restauratorenteam freigelegt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Region Saalfeld-Rudolstadt hat nicht nur eine kulturell interessante Geschichte. Hier hat der Erfinder- und Unternehmergeist Tradition. Beispielsweise erfand hier parallel zu J.F. Böttger Georg Heinrich Macheleid 1760 das als „weißes Gold“ bezeichnete Porzellan, 1919 entstand die weltweit erste Röntgenröhrenfertigung in Rudolstadt und 1935 die erste industrielle Fertigungsanlage für Zellwolle. Heute weist der Wirtschaftsraum eine breite Branchenstruktur auf. Bestimmend sind u.a. die Stahlindustrie, die Medizintechnik, der Maschinen- und Werkzeugbau, die Chemie- und Kunststoffindustrie, die Glas- und Porzellanherstellung sowie die Nahrungsgüterproduktion. Auf dieser Grundlage nimmt die Wirtschaft der Region im Thüringer Vergleich stets vordere Plätze, insbesondere im Umsatz und im Export ein. Den Unternehmen stehen Einrichtungen der Wirtschaftsförderung wie die Landesentwicklungsgesellschaft, die kommunale Wirtschaftsförderagentur und das Innovations- und Gründerzentrum zur Seite. Hier werden Neugründungen und Erweiterungen professionell begleitet und finden in der Region in 30 Gewerbe- und 4 Industriegebieten Raum zur Entfaltung. Innovation wird am Standort groß geschrieben – hieran hat das Thüringer Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung in Schwarza ebenso seinen Anteil wie internationale Marktführer, bspw. die Königsee-Implantate GmbH, das Sandoz-Kompetenzzentrum Aerosole in der Aeropharm GmbH, die TRUMPF Medical als Teil von Hill-Rom und der Siemens AG-Healthcare Sector Röntgenwerke.

Die Wirtschaftsförderagentur Region Saalfeld-Rudolstadt, als kommunale Arbeitsgemeinschaft, hat sich zum Ziel gesetzt, durch Bündelung der Fachkompetenzen den Anforderungen einer effektiven und zielgerichteten Wirtschaftsförderung in einer für Thüringen bisher einmaligen Struktur noch besser gerecht zu werden. Unter Beteiligung des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, der Städte Bad Blankenburg, Rudolstadt und Saalfeld, sowie der Innovations- und Gründerzentrum GmbH werden sowohl Aufgaben der klassischen Wirtschaftsförderung wahrgenommen, als auch gemeinsame Projekte entwickelt. Kommunale Wirtschaftsförderung ist eine Hilfestellung für Unternehmen in allen Fragen des Standortes, der Infrastruktur und der Finanzierung/Förderung und natürlich kostenfrei.

Verkehr[Bearbeiten]

Mit dem Bahnhof in Saalfeld/Saale besitzt der Landkreis einen überregionalen Bahnknoten. Der ICE-Halt auf der Fernstrecke Berlin-München gibt Anschluss an die Nebenstrecken nach Erfurt, Gera und Blankenstein (Saale). Die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn verkehrt als eine der ersten als Profitcenter betriebenen Bahnstrecken der Deutschen Bahn im südwestlichen Kreisgebiet. Auf Grund des Neubaus der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt droht Saalfeld, wie auch Jena, der Verlust des ICE-Haltes. Diesbezüglich fordern die Kommunalpolitiker Nachbesserungen und bestandschützende Zusagen, die nicht nur für Saalfeld-Rudolstadt sondern für die Saalebahn von besonderer Bedeutung sind. Die Bedeutung Saalfelds als Bahnknoten ist historisch gewachsen. Unweit von Saalfeld in Probstzella ist die Bahnentfernung nach Berlin und nach München jeweils 300 km.

Der Landkreis wird von den Bundesstraßen 85, 88, 90 und 281 durchquert. In den jeweiligen Nachbarkreisen verlaufen im Norden die A 4, im Osten die A 9, im Westen die A 71 und im Süden die A 73. Bezüglich der Anbindung an die Bundesautobahnen sieht der Kreis noch Nachholbedarf. So ist die Entfernung zu den jeweiligen Autobahnen fast gleich und für die Region und deren Bedeutung zu weit. Auch wenn diverse Ortsumfahrungen bis hin zu Bundeskraftfahrstraßen Entlastungen bringen, würde ein direkterer Zugang zu den Bundesautobahnen die Region erheblich aufwerten.

Auf der Hohenwartetalsperre im Südosten des Landkreises wird Schiffsverkehr betrieben. Mehrere Fahrgastschiffe bieten Rundfahrten auf dem Stausee. Außerdem ermöglicht die Mühlenfähre das Übersetzen von Personen auch mit PKW und Krad von einer Seite des Stausees zur anderen. Die nördliche Anlegestelle der Mühlenfähre liegt im Saale-Orla-Kreis. Die Fähre verkehrt nicht ganzjährig.

Medien[Bearbeiten]

Im Einzugsgebiet des Landkreises wird überwiegend die Ostthüringer Zeitung (OTZ) vertrieben. Die OTZ unterhält zwei Lokalredaktionen in Saalfeld und Rudolstadt. Weiterhin werden drei kostenfreie Anzeigenblätter verteilt.

In den Städten Saalfeld und Rudolstadt gibt es je einen Kabelfernsehanbieter, die neben örtlicher Werbung im geringen Umfang Kurzbeiträge und Reportagen als Bewegtbild senden.

In Saalfeld selbst befindet sich der Sitz eines Regionalstudios des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und der Sitz des Bürgerradios SRB. Während der MDR fast flächendeckend den Landkreis zumindest terrestrisch mit seinem Hörfunkangebot versorgt, kann der SRB den Landkreis nicht vollständig erreichen. Hier bemühen sich die Kommunalpolitiker und die Verwaltung um eine deutliche Verbesserung der Versorgung des Flächenkreises, wobei dies auf Grund der topographischen Lage mit Schwierigkeiten verbunden ist.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2013[3])

Städte

  1. Bad Blankenburg (6724)
  2. Königsee-Rottenbach (6769)
  3. Leutenberg (2215)
  4. Remda-Teichel (2965)
  5. Rudolstadt (22.739)
  6. Saalfeld/Saale (25.098)

Gemeinden

  1. Kamsdorf (2705)
  2. Kaulsdorf (2588), erfüllende Gemeinde auch für
    1. Altenbeuthen (228)
    2. Drognitz (640)
    3. Hohenwarte (168)
  3. Saalfelder Höhe (3151)
  4. Uhlstädt-Kirchhasel (5984)
  5. Unterwellenborn (6043)
Allendorf Altenbeuthen Bad Blankenburg Bechstedt Cursdorf Deesbach Döschnitz Dröbischau Drognitz Gräfenthal Hohenwarte Kamsdorf Katzhütte Kaulsdorf (Saale) Königsee-Rottenbach Lehesten Leutenberg Lichte Mellenbach-Glasbach Meura Meuselbach-Schwarzmühle Oberhain Oberweißbach/Thüringer Wald Piesau Probstzella Reichmannsdorf Remda-Teichel Rohrbach Königsee-Rottenbach Rudolstadt Saalfeld/Saale Saalfelder Höhe Schmiedefeld (Lichtetal) Schwarzburg Sitzendorf Uhlstädt-Kirchhasel Unterweißbach Unterwellenborn Wittgendorf ThüringenMunicipalities in SLF.png
Über dieses Bild

Verwaltungsgemeinschaften
(*) Sitz der Verwaltungsgemeinschaft

  1. Cursdorf (625)
  2. Deesbach (357)
  3. Katzhütte (1435)
  4. Meuselbach-Schwarzmühle (1142)
  5. Oberweißbach/Thür. Wald, Stadt * (1763)
  1. Lichte * (1568)
  2. Piesau (752)
  3. Reichmannsdorf (768)
  4. Schmiedefeld (Lichtetal) (1009)
  1. Allendorf (Thüringen) (352)
  2. Bechstedt (160)
  3. Döschnitz (250)
  4. Dröbischau (439)
  5. Mellenbach-Glasbach (991)
  6. Meura (436)
  7. Oberhain (688)
  8. Rohrbach (bei Saalfeld) (189)
  9. Schwarzburg (532)
  10. Sitzendorf (Thüringen) * (837)
  11. Unterweißbach (791)
  12. Wittgendorf (Thüringen) (168)
  1. Gräfenthal, Stadt (2102)
  2. Lehesten, Stadt (1795)
  3. Probstzella * (3141)

Zu den Begriffen „Verwaltungsgemeinschaft“ bzw. „erfüllende Gemeinde“ siehe Verwaltungsgemeinschaft in Thüringen.

Gebietsveränderungen[Bearbeiten]

Gemeinden[Bearbeiten]

Verwaltungsgemeinschaften[Bearbeiten]

Namensänderungen[Bearbeiten]

von Verwaltungsgemeinschaft Probstzella-Lehesten-Marktgölitz zu Verwaltungsgemeinschaft Schiefergebirge (31. Dezember 2013)

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1994 wurden dem Landkreis die Kfz-Unterscheidungszeichen RU (Rudolstadt) und SLF (Saalfeld) zugewiesen. Ab dem 1. Februar 1995 war nur noch das Kürzel SLF offiziell. Seit dem 24. November 2012 ist das Unterscheidungszeichen RU wieder erhältlich.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. http://www.wahlen.thueringen.de/WahlSeite.asp
  3. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien