Oberpostdirektion Karlsruhe

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Öffnungssiegel der Kaiserl. Oberpostdirektion Karlsruhe

Die Oberpostdirektion Karlsruhe wurde am 1. Januar 1872 in Karlsruhe eingerichtet. Sie war bis zu ihrer Auflösung im Zuge der Postreform 1993 als Oberpostdirektion eine Mittelbehörde der Postverwaltung im Regierungsbezirk Nordbaden.

Seit der Auflösung der Oberpostdirektion Konstanz 1934 war die Oberpostdirektion Karlsruhe für den gesamten badischen Bereich zuständig.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte Karlsruhe zunächst zur französischen Besatzungszone. Im Juli 1945 einigten sich Franzosen und Amerikaner auf die endgültigen Zonengrenzen, und Karlsruhe kam zur amerikanischen Besatzungszone. Aus diesem Grund errichtete die französische Besatzungsmacht in Freiburg die zunächst als Außenstelle gedachte neue Oberpostdirektion Baden. Das Personal kam aus Karlsruhe, bis die Amerikaner dies im August 1945 unterbanden.

Zum 30. Juni 1999 wurde die Direktion Karlsruhe offiziell aufgelöst. Die Nachfolgeorganisation „SNL (Service Niederlassung) Rechnungswesen PEL/I Karlsruhe“ wurde im Frühjahr 2002 in das „SSC (Shared Service Center) Köln“ eingegliedert und ein Großteil der Aufgaben und des Personals wechselte zur Außenstelle nach Stuttgart.

Gebäude

Das seit Juni 2002 nicht mehr von der Post genutzte Gebäude der Oberpostdirektion in der Karlsruher Südstadt am Ettlinger-Tor-Platz wurde 1934 bis 1938 von Hermann Billing erbaut. Es ist ein fast quadratisch zugeschnittener Bau mit Lichthof und Turm.

[Bearbeiten] Präsidenten

  • 1872–1878 Pahl
  • 1878– Heß
  • 1950–1970 Wilhelm Riehl
  • 1970–1978 Heinz Flümann
  • 1978–19.. Joachim Ueckert (um 1980)
  • 19..–19.. Dr. Elmar Hauptmann
  • 19..–19.. Wolfgang Hilz
  • 19..–1999 Michael Schmidt

[Bearbeiten] Weblinks

49.004278.403988Koordinaten: 49° 0′ 15″ N, 8° 24′ 14″ O

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