Oineus (Vater des Meleagros)

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Oineus mit Mantel und Szepter, weißgrundige attische Lekythos, um 500 v. Chr., Staatliche Antikensammlungen (Inv. 1905)

Oineus (griechisch Οἰνεύς, lateinisch Oeneus) war in der griechischen Mythologie König von Pleuron und Kalydon in Ätolien, der zuerst die Berge Ätoliens mit Weinreben bepflanzt haben soll. Verheiratet war er mit Althaia, mit der er drei Kinder hatte: Tydeus, Deianeira und Meleagros. Der Sohn Tydeus wird von manchen Quellen Oineus' zweiter Gattin Periboia zugeschrieben.

Einst hatte er vergessen, der Artemis zu opfern, und so schickte sie einen gewaltigen Eber, der das Land verwüstete, worauf die sogenannte kalydonische Jagd veranstaltet wurde. Nach einer späteren Sage raubten ihm die Söhne seines Bruders Agrios seinen Thron und seine Freiheit. Sein Enkel Diomedes, Sohn des Tydeus, erschlug dafür den Agrios und dessen Söhne, übergab den Thron des Oineus dessen Schwiegersohn Andraimon und nahm Oineus mit nach Argos.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

 Commons: Oineus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien