Olympus OM-D E-M1

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Olympus OM-D E-M1
Olympus OM-D E-M1- 20131118.jpg
Typ: Digitale spiegellose Systemkamera
Objektivanschluss: Micro-Four-Thirds
Bildsensor: Live MOS
Sensorgröße: Micro-Four-Thirds (17,3 mm × 13,0 mm)
Auflösung: 16,3 Megapixel (JPEG), 16,8 Megapixel (ORF)
Bildgröße: 4608 × 3456 Pixel (JPEG)
Formatfaktor: 2
Seitenverhältnis: 4:3
Dateiformate: JPEG, ORF (Rohdatenformat)
ISO-Empfindlichkeit: bis ISO 25600
Sucher: Elektronischer Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten
Bildfeld: 100 %
Vergrößerung: 1,48
Sucheranzeige: Live-View mit allen Kameraparametern und Menüeinstellungen
Bildschirm: Berührungsempfindlicher, klappbarer Farbmonitor (LCD)
Größe: 7,6 Zentimeter (3“)
Auflösung: 1 037 000 Punkte
Betriebsarten: Einzelbild, Serienaufnahmen, Selbstauslöser
Bildfrequenz: bis 10 Bilder/s
Autofokus (AF): Kontrastmessung mit Bildsensor
AF-Messfelder: 81 Felder Kontrast-AF, 37 Felder Phasenkontrast-AF, Gesichtserkennung, Augenerkennung
AF-Betriebsarten: S-AF, C-AF, MF, S-AF+MF, C-AF-TR (Tracking)
Belichtungsmessung: Mehrfeldmessung (324 Zonen), Selektivmessung, mittenbetonte Integralmessung
Regelung: Manuell, Zeit-, Blenden- oder Programmautomatik
Korrektur: ± 5 EV
Verschluss: Schlitzverschluss
Verschlusszeiten: 60 s bis 1/8000 s, BULB, TIME
Blitzsteuerung: TTL
Blitzanschluss: Standard-ISO-Normschuh, Synchronbuchse
Synchronisation: 1. oder 2. Vorhang, min. Zeit 1/320 s
Belichtungskorrektur: ± 3 EV
Farbraum: sRGB, AdobeRGB
Weißabgleich: Automatisch, 7 Voreinstellungen, 2 Benutzereinstellungen, Sofortmessung
Speichermedien: SD, SDHC, SDXC (1 Schacht)
Datenschnittstelle: USB (spezielle Norm)
Videoschnittstelle: Mini-HDMI
Stromversorgung: Lithium-Ionen-Akku BLN-1
Gehäuse: Magnesiumlegierung, staub- und spritzwasserfest
Abmessungen: 130,4 × 93,5 × 63,1 mm
Gewicht: 497 Gramm (mit Akku und Speicherkarte)
Ergänzungen: TruePic-VII-Prozessor, 5-Achsen-Bildstabilisierung im Kameragehäuse, Funktionstasten individuell belegbar, 2-Achsen-Wasserwaage integriert, 2 HDR-Modi, 37 Sensoren für Phasenkontrast-AF-Messung im Bildsensor integriert, eingebautes WLAN mit voller Steuermöglichkeit über Smartphones

Die Olympus OM-D E-M1 ist eine spiegellose Systemkamera des Herstellers Olympus für das Micro-Four-Thirds-System. Sie löst als Nachfolger der Olympus E-5 das Four-Thirds-System ab[1] und ist seit Oktober 2013 im europäischen Handel erhältlich.

Funktionen[Bearbeiten]

Die E-M1 verfügt über ein eingebautes W-LAN-Modul, das sich mit einer speziellen App auf einem Smartphone verbinden kann. Dadurch wird es möglich, das aktuelle Sucherbild auf dem Smartphone zu betrachten und die Kamera vollständig vom Smartphone aus zu steuern.

Im Live-View-Modus verfügt die Kamera auch vor der Aufnahme sowohl auf dem Bildschirm als auch im elektronischen Sucher über Hilfsmittel wie eine Softwarelupe, Fokus-Peaking, Gesichtserkennung, elektronische Wasserwaage und ein Histogramm für die Anzeige der Verteilung von Helligkeitswerten.[2]

Kompatibilität zu Four-Thirds-Objektiven[Bearbeiten]

Über einen Adapter, der das Auflagemaß angleicht, waren Four-Thirds-Objektive des E-Systems auch an andere spiegellose Micro-Four-Thirds-Kameras schon ansetzbar, boten jedoch (mit wenigen Ausnahmen) dabei keinen zufriedenstellenden Autofokus, da die Optiken auf Phasenkontrastmessung angewiesen sind, bisherige spiegellose Kameras jedoch systembedingt nur Kontrastkantenmessung ermöglichen. Bei der E-M1 sind erstmals direkt in den Bildsensor 37 Phasenkontrastsensoren integriert (die wenigen dafür ausfallenden Bildpixel werden von der Kamera durch Interpolation ergänzt), schneller Autofokus mit den E-System-Objektiven ist damit gegeben. Die Messmethode wird von der Kamera automatisch auf das jeweils angesetzte Objektiv angepasst.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Olympus blends E-M5 and E-5 to create OM-D E-M1 flagship ILC. Abgerufen am 26. Januar 2014 (englisch).
  2. Technische Daten, olympus.de, abgerufen am 25. März 2014