Opuntia basilaris
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Opuntia basilaris |
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Opuntia basilaris | ||||||||||||
| Engelm. & J.M.Bigelow |
Opuntia basilaris ist eine Pflanzenart in der Gattung der Opuntien (Opuntia) aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton basilaris bedeutet ‚vom Grunde kommend, hier: von der Basis verzweigt‘.
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[Bearbeiten] Beschreibung
Opuntia basilaris wächst strauchig und bildet dichte niedrige Polster mit einer Wuchshöhe von bis zu 50 Zentimetern und einer Breite von bis zu 2 Metern. Die umgekehrt-eiförmigen bis runden bis länglichen bis keilförmigen Triebabschnitte sind blaugrün und besitzen oft einen violetten Farbton. Sie sind feinsamtig und werden 5 bis 20 Zentimeter lang, 4 bis 10 Zentimeter breit und bis zu 1,5 Zentimeter dick. Die für gewöhnlich runden Areolen tragen braune Glochiden, die bis 3 Millimeter lang sind. Dornen fehlen für gewöhnlich.
Die kirschroten bis gelben, selten weißen, Blüten erreichen eine Länge und einen Durchmesser von 5 bis 7,5 Zentimeter. Die grünen, bei Reife trockenen, Früchte sind dornenlos. Sie weisen eine Länge von 2,5 bis 3 Zentimeter und einen Durchmesser von 1,5 bis 2,2 Zentimeter auf.
[Bearbeiten] Systematik und Verbreitung
Opuntia basilaris ist in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah sowie im angrenzenden mexikanischen Bundesstaat Sonora verbreitet. Die Erstbeschreibung erfolgte 1856 durch George Engelmann und John Milton Bigelow.[1]
Es werden vier Varietäten unterschieden:
- Opuntia basilaris var. basilaris
- Opuntia basilaris var. brachyclada (Griffiths) Munz
- Opuntia basilaris var. longiareolata (Clover & Jotter) L.D.Benson
- Opuntia basilaris var. treleasei (J.M.Coult.) J.M.Coult. ex Toumey
[Bearbeiten] Verwendung
Die Shoshonen stellen aus dem Inneren der Triebe von Opuntia basilaris einen Breiumschlag her und verwenden ihn bei Schnitten und Wunden gegen die Schmerzen.
[Bearbeiten] Nachweise
[Bearbeiten] Literatur
- Opuntia basilaris. In: Edward F. Anderson: The Cactus Family. Timber Press: Portland (Oregon), 2001, S. 489, ISBN 0-88192-498-9.
- Opuntia basilaris Engelmann and Bigelow In: N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Washington, 1919, Band I, S. 119-120
- Opuntia basilaris Eng. & Big. In: Curt Backeberg: Die Cactaceae: Handbuch der Kakteenkunde. 2. Auflage, 1982, Band I, S. 589-591, ISBN 3-437-30380-5
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Proceedings of the American Academy of Arts and Sciences. Band 3, S. 298, Boston (MA) 1857