Orlando Gibbons

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Orlando Gibbons (* getauft 25. Dezember 1583 in Oxford; † 5. Juni 1625 in Canterbury) war ein englischer Komponist der Renaissance.

Orlando Gibbons

Orlando Gibbons entstammt einer Musikerfamilie, sein Vater William (um 1540–1595), seine Brüder Edward (1568–1650) und Ellis Gibbons (1573–1603) sowie sein Sohn Christopher sind noch heute bekannte Komponisten. Orlando Gibbons war in der Zeit von 1590 bis 1599 Sänger am King's College in Cambridge. Im Jahr 1614 wurde er Organist in der Kapelle des neuen Königs Jacob I. und blieb dort bis zu seinem Tod. 1623 erhielt er den Grad eines Doctors of Music in Cambridge, ein Jahr später übernahm er das Amt des Organisten an der Westminster Abbey in London.

Orlando Gibbons gehört zu den bedeutendsten englischen Komponisten des 17. Jahrhunderts. Zu seiner Zeit wurde er vor allem als ausübender Musiker gefeiert, seinen Nachruhm verdankt er hauptsächlich seinen Anthems und Services. Von seinen weltlichen Werken verdient neben The cries of London vor allem das Madrigal The silver swan Erwähnung.

Erwähnenswertes[Bearbeiten]

Der Schauspieler Orlando Bloom verdankt diesem Komponisten seinen Namen. Seine Mutter benannte ihn nach Gibbons, da er ihr Lieblingskomponist war.

Der Pianist Glenn Gould bezeichnete in Bruno Monsaingeons "Der Alchemist" Orlando Gibbons als seinen Lieblingskomponisten.

Literatur[Bearbeiten]

  • John Harley: Orlando Gibbons and the Gibbons family of musicians. Ashgate, Aldershot u. a. 1999, ISBN 1-84014-209-X.

Media[Bearbeiten]

The Silver Swan?/i

Weblinks[Bearbeiten]