Ortgang

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Verzierter Ortgang
Bezeichnungen der Dachkanten

Der Ortgang bezeichnet den seitlichen Abschluss der Dachfläche am senkrecht stehenden Giebel.

Der Ortgang verbindet das Ende der Dachtraufe mit dem des Dachfirsts. Er schneidet sich mit keinen anderen Dachschrägen und wird als Stirn des Hauses bezeichnet. Häufig ist er mit einem besonderen Schmuck versehen.

Das dem Ortgang folgende Gesims wird Giebelgesims oder Ortganggesims genannt. Im griechischen und römischen Tempelbau wird es auch als Schräggeison bezeichnet.

Im Bergbau bezeichnet der Ortgang die Gesteinswand am Ende des Stollens, an der der Abbau fortzuführen ist.

Wortherkunft[Bearbeiten]

Der Begriff „Ortgang“ setzt sich zusammen aus dem germanischen Wort Ort für „Spitze“, „Kante“ oder „Ecke“ und dem Begriff Gang im Sinne von „Tätigkeit“. So bezeichnet der Ortgang das „Ende der Begehbarkeit“ am Dachrand bzw. Giebelkante.[1][2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.fachwerk.de/wissen/ortgang-begriffe-42490.html
  2. http://www.sichtdachstuhl.de/Windfang.html

Weblinks[Bearbeiten]