Paolo Scaroni

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Paolo Scaroni (* 28. November 1946 in Vicenza, Italien) ist ein italienischer Manager.

Leben[Bearbeiten]

Scaroni studierte Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi und an der Columbia Business School. Von 1969 bis 1972 war Scaroni für das US-amerikanische Unternehmen Chevron Corporation tätig. Von 1985 bis 1996 war Scaroni CEO des argentinischen Unternehmens Techint. Von 1996 bis 2002 war Scaroni CEO des britischen Unternehmens Pilkington. Von 2002 bis 2005 war er CEO des italienischen Unternehmens Enel. Er war seit Juni 2005 bis April 2014 CEO des Unternehmens Eni. [1]

2014 wurde er zu 3 Jahren Haft verurteilt, weil in seiner Zeit als Manager bei Enel stark schwefelhaltiges Öl in einem Kraftwerk in Podelta verfeuert wurde. Dies hat zu einem erheblichen Anstieg von Bronchialerkrankungen in der Umgebung geführt. Ein Gutachten der staatlichen Umweltbehörde bezifferte Umwelt- und Gesundheitsschäden in der Region auf 3,6 Milliarden Euro. Er hat angekündigt Berufung gegen das Urteil einzulegen. [2]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2004: Ordine al merito del lavoro

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eni:Paolo Scaroni
  2. http://www.taz.de/Drei-Jahre-Haft-fuer-Umweltsuender/!135987/