Enel

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Enel S.p.A.
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Rechtsform S.p.A.
ISIN IT0003128367
Gründung 1962
Sitz Rom
Leitung Paolo Andrea Colombo (Chairman)
Fulvio Conti (CEO)
Mitarbeiter 73.702 (31. Dezember 2012)[1]
Umsatz 84.889 Mio. EUR (2012)[1]
Gewinn 2.075 Mio. EUR (2012)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Bilanzsumme 171.656 Mio. EUR (31. Dezember 2012)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Elektrizitätsversorgung
Website www.enel.it
Enel-Industrieanlage bei Piombino
Enel-Solaranlage

Die Enel S.p.A. ist der größte italienische Stromversorger mit Sitz in Rom. Der Name Enel ist ein Akronym von „Ente nazionale per l'energia elettrica“ (deutsch: nationale Körperschaft für elektrische Energie). Das Unternehmen ist eine Aktiengesellschaft (S.p.A.), die 1962 per Gesetz aus der Fusion mehrerer kleinerer, regional operierender Gesellschaften entstanden ist.

Der Konzern beschäftigt über 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 85 Milliarden Euro.

Geschäftsfelder[Bearbeiten]

Das operative Geschäft der Enel umfasst die beiden Bereiche Elektrizitäts- und Gasversorgung. Der Stromnetzbetrieb wurde aufgrund einer gesetzlich vorgeschriebenen Trennung zwischen Versorgung und Netzbetrieb in die 1999 gegründete Tochtergesellschaft Terna ausgegliedert. 2004 wurde Terna im Rahmen eines Spin-offs aus dem Enel-Konzern herausgelöst.

Neben der Stromversorgung war der Konzern kurzzeitig auch im Bereich der Telekommunikation tätig. Die 1997 gegründete Telekom-Tochter Wind Telecomunicazioni wurde 2005 an die Weather Investments des ägyptischen Unternehmers Naguib Sawiris veräußert.

Seit April 2006 ist Enel beim slowakischen Energieerzeugungs- und Energieversorgungsunternehmen SE mit 66 % der Aktienanteile Mehrheitsaktionär.[2]

Seit Oktober 2007 ist Enel beim größten spanischen Energieerzeugungs- und Energieversorgungsunternehmen Endesa mit 92 % der Aktienanteile Mehrheitsaktionär.[3] Endesa ist ebenso der größte private Energieversorger in Lateinamerika.

Aktionäre[Bearbeiten]

(Stand: Februar 2011[4])

Elektronische Zähler[Bearbeiten]

Enel hat seit Ende der 90er Jahre in etwa 30.000.000 Haushalten digitale Stromzähler eingeführt, die über die Stromleitungen selbst (Powerline Transmission) an ein Datennetz angeschlossen sind. Partner ist die Echelon Corporation, welche Technologie und Datenkonzentratoren lieferte. Die Übertragung basiert auf dem LON Feldbus.

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Damit ist die Fernablesung und Fernsteuerung des Zählers möglich. Vergünstigte Nachttarife sind möglich, auch können (sofern es sich nicht um neue Installationen, sondern um vertragliche Änderungen bestehender Anschlüsse handelt) manuelle Eingriffe bei neuen Vertragsabschlüssen, Kündigungen oder neuerdings auch Anbieterwechsel meist vermieden werden. Bei der Behandlung säumiger Kunden wird der Anschluss nicht abgeschaltet, sondern die verfügbare Leistung wird per Fernsteuerung eingeschränkt - bis zum Zahlungseingang (Zahlungen können auch an Geldautomaten, in Tabakgeschäften und über das Internet erfolgen und werden in Echtzeit registriert) ist nur der Grundbedarf (Beleuchtung) gedeckt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Enel: Annual Report 2012. Abgerufen am 30. April 2013 (PDF; 2,0 MB).
  2. http://www.pwc.com/gx/en/utilities/privatisation/index.jhtml
  3. Endesa.es
  4. http://www.enel.com/it-IT/investor/shareholders/

Weblinks[Bearbeiten]