Paradies
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Das Wort Paradies stammt aus dem avestischen pairi.daêza- wörtlich „umgrenzter Bereich“. Es bezeichnete einen (ummauerten) Park als Teil persischer Repräsentationsarchitektur (siehe Persischer Garten). Das griechische parádeisos (παράδεισος „Tiergarten“, „Park“) und das lateinische paradisus sind in der Bedeutung davon abgeleitet. Der Begriff Paradies steht für:
Terminologie:
- in Religion und Theologie der Garten Eden
- in der mittelalterlichen Vorstellung Irdisches Paradies
- in der Architektur der Narthex
- in der griechischen und römischen Architektur bezeichnet Paradeisos eine großflächige, eingehegte Parkanlage, die auch der Vorhaltung von Wildtieren für die Jagd diente (daher die griechische Bedeutung „Tiergarten“)
Denkmäler:
- Wasserkunstanlage mit Blick auf die Kurstadt Baden-Baden, siehe Wasserkunstanlage Paradies.
- ein denkmalgeschütztes ehemaliges Berggasthaus, Namensgeber eines Weinbergs, siehe Paradies (Radebeul)
Orte und Gebiete:
- eine aus einem Zisterzienser-Kloster entstandene Siedlung im Sternberger Land, Kloster Paradies, Polen
- ein linksrheinischer Stadtteil von Konstanz am Bodensee, siehe Paradies (Konstanz)
- als "Jena-Paradies" ein Park und der ICE-Bahnhof in Jena, siehe Volkspark Oberaue
- das Naturschutzgebiet am Rande von Weimar
- ein Ortsteil der Gemeinde Schlatt TG, Schweiz, siehe Paradies TG, wo sich das Klostergut Paradies befindet.
Filme:
- ein Film von Doris Dörrie, siehe Paradies (Film)
- ein deutscher Spielfilm, siehe Jena Paradies (Film)
Personen:
- Siegfried zum Paradies, Politiker und Patrizier in Frankfurt am Main
- Ewa Paradies, nach dem Zweiten Weltkrieg hingerichtete KZ-Aufseherin
Siehe auch:
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