Paul Rohloff

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Paul Rohloff (* 15. Dezember 1912 in Hamburg; † 13. August 2000) war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1964 bis 1971 Präsident des Landtages von Schleswig-Holstein.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur an einer Oberrealschule in Hamburg absolvierte Rohloff ein Studium der Rechtswissenschaft in München und Hamburg, welches er mit dem ersten Staatsexamen beendete. An der Universität Hamburg erfolgte 1939 seine Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit „Die rechtliche Stellung der Deutschen Arbeitsfront. Nach dem Referendariat legte er auch das zweite Staatsexamen ab und nahm dann als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Anschließend war Rohloff zunächst als Syndikus und später als Rechtsanwalt tätig.

Paul Rohloff war verheiratet und hatte zwei Kinder. Er war Mitglied der Landsmannschaft Hansea auf dem Wels München.

Politik[Bearbeiten]

Rohloff trat 1946 in die FDP ein, wechselte aber 1953 zur CDU. Er gehörte ab 1955 dem Kreistag des Kreises Herzogtum Lauenburg an und war dort von 1956 bis 1964 Vorsitzender der CDU-Fraktion. Von 1950 bis 1954 war er erstmals Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein. Dort verließ Rohloff am 9. Februar 1951 die FDP-Landtagsfraktion und schloss sich mit dem ebenfalls aus der FDP-Fraktion ausgeschiedenen Abgeordneten Alexander Pracher zur „Deutschen Sammlung“ zusammen. Nachdem er ab dem 30. Januar 1953 bei der CDU-Fraktion hospitiert hatte, wurde er am 23. Februar 1953 schließlich Mitglied der CDU-Landtagsfraktion.

Von 1958 bis 1971 gehörte Rohloff dann erneut dem schleswig-holsteinischen Landtag an. In dieser Zeit war er vom 11. Januar 1963 bis zum 30. März 1964 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und vom 6. April 1964 bis zum 15. Mai 1971 Präsident des Landtages. Rohloff ist 1950 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Storman-Süd und ab 1958 stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Lauenburg-Süd in den Landtag eingezogen.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Paul Rohloff im Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein