Peak

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Peak (Begriffsklärung) aufgeführt.

Der Begriff Peak kommt aus dem Englischen und bedeutet ‚Gipfel, Spitze, Scheitelwert‘. In der Messtechnik und Stochastik bezeichnet man mit Peak einen signifikanten Spitzenwert.

Zeichnet man Daten in einem Diagramm als senkrechte Achse gegen die Zeit, den Ort oder eine andere Größe (z. B. Wellenlänge) als waagerechte Achse auf, stellen sich Ausschläge des Messsignals als Gipfel/Spitzen dar. Auch sie werden Peaks genannt. Bei ihnen ist entweder die Scheitelhöhe oder die Fläche unter dem Peak die interessierende Größe. In der Praxis ist das Signal links und rechts vom Peak meist nicht Null, sondern der Peak ist ein deutlicher Anstieg und Wiederabfall (Ausschlag) des Messsignals über das Grundrauschen hinaus.

Drei Peaksymmetrien (Chromatographie)

Beispiele:

Maß für die Intensität des Peaks sind im Allgemeinen die Faktoren, die man auch bei Normalverteilung zugrunde legt, im Speziellen etwa Wert, die der Zeitbewertung des Peaks dienen:

k_{s}=\frac{x_{\mathrm{max}}}{x_{\mathrm{med}}} bzw. k_{s}=\frac{x_{\mathrm{med}}}{x_{\mathrm{min}}} für negative Peaks bei nur-positiven Skalen, sonst k_{s}=\frac{| x_{\mathrm{max/min}} - x_{\mathrm{med}} |}{x_{\mathrm{med}}}
  • der Tailingfaktor (‚Taillierung‘ der Spitze, Breite des Ausschlags), etwa bei 5 % oder 10 % der Peakhöhe, der auch ein Maß für die Symmetrie des Ausschlags ist
k_{t}=\frac{y_{\mathrm{a}}}{y_{\mathrm{b}}} oder k_{t}=\frac{y_{\mathrm{a}} + y_{\mathrm{b}}}{2 y_{\mathrm{a}}} mit ya, yb als Entfernung des zugrundeliegenden Prozentwerts von Spitzenwert

Siehe auch[Bearbeiten]