Peripherie (Zeitschrift)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Peripherie. Zeitschrift für Politik und Ökonomie in der Dritten Welt ist eine 1980 gegründete akademische Zeitschrift, die mit gesellschaftskritischem Anspruch Probleme der Dritten Welt analysiert. Herausgeberin ist die Wissenschaftliche Vereinigung für Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik e.V. Die Zeitschrift erscheint in dem sozialwissenschaftlichen Verlag Westfälisches Dampfboot. Die Auflage der dreimal jährlich (ein Doppel- und zwei Einzelhefte) erscheinenden Zeitschrift beträgt 800 Exemplare.[1] Zu den Autoren zählen Sozial-, Politik- und Wirtschaftswissenschaftler aus verschiedenen Staaten, darunter Saskia Sassen, Elmar Altvater, Ulrich Brand, Walter Rodney und B.S. Chimni. Alle Beiträge werden vor der Veröffentlichung nach dem double-blind peer review-Verfahren durch Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates der Zeitschrift und/oder externe Gutachter anonym begutachtet.

Die Zeitschrift ist eine Kooperationspartnerin des Internetportals Linksnet, wo einige Beiträge der Zeitschrift kostenfrei zugänglich gemacht werden.

Trägerverein und Redaktion[Bearbeiten]

Die Wissenschaftliche Vereinigung für Entwicklungstheorie und Entwicklungspolitik e.V. ist die Herausgeberin der Zeitschrift Peripherie. Nach eigenen Angaben ist das Ziel der Vereinigung, „den Diskussionsprozess zu Entwicklung und Unterentwicklung zu fördern. Ausgehend von unterschiedlichen fachlichen und regionalen Arbeitsschwerpunkten stellen die Mitglieder einen interdisziplinären Diskussionszusammenhang dar, dessen Forum die Zeitschrift PERIPHERIE ist“.[2]

Einmal jährlich findet im Rahmen einer Redaktionskonferenz die Mitgliederversammlung statt, auf der die Redaktion gewählt wird. Alle Mitglieder der WVEE werden zu Redaktionskonferenzen eingeladen und außerdem regelmäßig über den Stand der Arbeit informiert. Die Redaktion arbeitet demokratisch im Kollektiv und wird durch einen Stamm ständiger Mitarbeiter ergänzt. Verantwortlicher Redakteur ist derzeit Wolfgang Hein vom Hamburger Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA).[3]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Mediadaten
  2. http://www.zeitschrift-peripherie.de/ (Abgerufen am 1. Dezember 2009)
  3. Impressum des PERIPHERIE-Heftes 126/127, August 2012

Weblinks[Bearbeiten]