Pestalozzi-Gymnasium Biberach

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Pestalozzi-Gymnasium Biberach
Haupteingang Pestalozzi-Gymnasium.jpg
Haupteingang des Pestalozzi-Gymnasiums.
Schulform Gymnasium
Gründung 1860
Adresse

Breslaustraße 8

Ort Biberach an der Riß
Land Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 5′ 51,1″ N, 9° 47′ 40,7″ O48.0975305555569.7946305555556Koordinaten: 48° 5′ 51,1″ N, 9° 47′ 40,7″ O
Träger Stadt Biberach
Schüler etwa 1.250
Lehrkräfte etwa 100
Leitung Sabine Imlau
Website www.pg-biberach.de

Das Pestalozzi-Gymnasium ist ein Gymnasium in Biberach an der Riß. Das im Jahr 1860 gegründete und seit 1959 nach dem Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi benannte Gymnasium zählt etwa 1.250 Schüler, die von rund 100 Lehrkräften unterrichtet werden. Es war bis 1970 ein reines Mädchengymnasium.

Bildungsangebot[Bearbeiten]

Das allgemeinbildende Pestalozzi-Gymnasium bietet Züge mit verschiedenen Profilen an. So gibt es einen Zug mit verstärktem Musikunterricht. Von der fünften Klasse an haben die Schüler dieses Zuges dann verstärkt Musikunterricht und ab Klasse acht Musik als Hauptfach. Schüler im naturwissenschaftlichem Profil haben verstärkt Unterricht in den Fächern Biologie, Physik und Chemie. Zudem haben die Schüler die Schulfächer Naturphänomene und Naturwissenschaftliches Praktikum, in welchen Fächerübergreifend Biologie, Physik und Chemie unterrichtet wird. Ab Klasse neun ist in diesem Zug Physik ein Hauptfach. Im sprachlichen Zug ist es möglich, Spanisch als dritte Fremdsprache ab Klasse acht zu erlernen. Spanisch ist dann auch ein Hauptfach.

Außerdem gibt es zahlreiche Arbeitsgemeinschaften. Es gibt Arbeitsgemeinschaften für Film und Gesang, für die Schülerzeitung und eine für das Jahrbuch, eine Arbeitsgemeinschaft für Schach, eine für Informatik und eine Bio-Technik-AG für Hochbegabte. Außerdem gibt es mehrere Sprach-Arbeitsgemeinschaften. In der Latein-AG ist es möglich das Latinum zu machen.

Das Pestalozzi-Gymnasium hat eine Schülervertretung, die jährlich Spenden für Piela, ein kleines Dorf in Burkina Faso, sammelt und auf einem zweitägigem Lehrgang die Planungen für das kommende Schuljahr bespricht.

Schulchronik[Bearbeiten]

Die Schule wurde 1860 von Pestalozzis Schülerin Fortunée Niederer als Paritätische private Töchterschule gegründet. 1901 erfolgte die staatliche Anerkennung als Private höhere Mädchenschule, 1907 wurde ein Neubau in der Wielandstraße („Pflugschule“) bezogen. Sieben Jahre später wurde die Schule in Mädchenrealschule umbenannt. Ab 1937 nannte sie sich Oberschule für Mädchen, ab 1953 „Progymnasium für Mädchen“ und ab 1960 „Pestalozzi-Progymnasium für Mädchen“. 1969 begann der Ausbau zum Vollgymnasium. 1970 wurde die Koedukation eingeführt, d.h. es wurden erstmals Jungen aufgenommen. 1971 zog die Schule in einen Neubau in der Breslaustraße 8 um. Mit der ersten Reifeprüfung 1972 erhielt die Schule dann ihren derzeitigen Namen Pestalozzi-Gymnasium. Zwischen 2001 und 2006 wurde das Schulgebäude um 15 Klassenzimmer, einen Biochemie-Raum, einen Aufzug sowie neuen Turnhallen erweitert. Es wurde ebenfalls ein neuer Pausenhofteil für die Unterstufe mit einer Kletterwand angebaut. Dort soll eine Hütte für kleinere Feste entstehen. 2008 eröffnete die Schule eine neue Mensa sowie eine Mediothek, die zusammen mit dem Wieland-Gymnasium geführt wird. Zum Sommerfest besuchte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück die Schule, der unter anderem die im Rahmen des IZBB (Investitionsprogramm Zukunft Bildung und Betreuung) erstellten Neubauten besichtigte.

Bekannte Abgängerinnen und Abgänger[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Vita auf der Homepage der Künstlerin, abgerufen am 9. November 2011