Philipp von Luxemburg

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Philipp von Luxemburg (* 1445; † 2. Juni 1519 in Le Mans) war ein Kardinal der römisch-katholischen Kirche.

Biographie[Bearbeiten]

Der Sohn des Pseudokardinals Thibaut von Luxemburg und der Philippe de Melun wurde zum Priester des Bistums Arras geweiht. 1476 folgte er seinem Vater als Bischof von Le Mans. Papst Alexander VI. kreierte ihn 1495 zum Kardinalpriester und verlieh ihm im gleichen Jahr die Titelkirche Santi Marcellino e Pietro. 1496 zum Bischof von Therouanne postuliert, verzichtete er 1507 auf das Bistum Le Mans, wo ihm sein Neffe nachfolgte. Als dieser verstarb, übernahm er das Bistum Ende 1509 erneut. Seit Mitte 1509 auch Kardinalbischof von Albano, wurde er zusätzlich im gleichen Jahr auch Bischof von Saint-Pons-de-Thomières. Nachdem er 1511 das Kardinalbistum Albano mit dem Kardinalbistum Frascati getauscht hatte, verzichtete er noch 1511 auf das Bistum Saint-Pons-de-Thomières. 1516 tauschte Luxemburg das Bistum Le Mans gegen das Bistum Arras, auf welches er 1518 verzichtete.

Neben seinen Bistümern war er auch noch Inhaber der Abteien Saint-Pierre de Jumiègues (1510–1518), Saint-Vincent bei Le Mans (seit 1514) und Saint-Martin de Seez. Seit 1516 päpstlicher Legat in Frankreich, nahm er am ersten Konklave von 1503 teil.

Weblinks[Bearbeiten]