Pierre Vachon

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Pierre Vachon (* 3. Juni 1738 in Avignon; † 7. Oktober 1803 in Berlin) war ein französischer Geiger und Komponist.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Pierre Vachon kam etwa zwanzigjährig nach Paris, wo er Geigenunterricht bei Carlo Chiabrano nahm. Im Dezember 1756 führte er erfolgreich zwei eigene Violinkonzerte beim Concert spirituel auf. In den 1760er Jahren war Pierre Vachon erster Geiger im Orchester des Prinzen Conti. Vachon Während der Jahre 1772 bis 1778 lebte er konzertierend in London. Von 1785 bis 1798 war er Konzertmeister der Berliner Hofkapelle. Fünf Jahre nach seiner Pensionierung starb er im Alter von 72 Jahren in Berlin.

Für die Entwicklung des Streichquartetts gilt Vachon als einer der innovativen französischen Komponisten des 18. Jahrhunderts. Er schuf mehr als 30 Werke dieser Gattung. Daneben schrieb er andere Kammermusikwerke (insbesondere Trios) und mehrere Opern („Renaud d’Ast“, „Esope a Cythere“, „Les femmes et le secret“ oder „Sara“), die allerdings früh in Vergessenheit gerieten.

Weblinks[Bearbeiten]