Pola Kinski

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Pola Kinski (* 23. März 1952 in Berlin als Pola Nakszynski) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Pola Kinski ist die Tochter von Klaus Kinski und seiner ersten Ehefrau, der Sängerin Gislinde Kühbeck. Der Schlagersänger Tommy Kent ist der Bruder ihrer Mutter.[1] Nach der Scheidung ihrer Eltern 1955 wuchs sie zuerst bei ihrer Mutter und später bei ihrem Vater auf. In ihrer im Januar 2013 erschienenen Autobiografie Kindermund wirft sie ihrem Vater vor, sie über 14 Jahre hinweg sexuell missbraucht und vergewaltigt zu haben.[2] Pola Kinski ist die Halbschwester von Nastassja Kinski und Nikolai Kinski.

Anfang der 1970er Jahre studierte sie Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Neben Filmrollen übernahm sie Engagements am Schauspielhaus Bochum und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Sie arbeitete in den 1970er Jahren mit Peter Zadek und unter Intendant Ivan Nagel. Ab 1977 arbeitete sie als freiberufliche Schauspielerin und lebte in Berlin und Paris. Sie spielte zudem in mehreren Fernsehfilmen mit.

Heute lebt Pola Kinski zusammen mit ihrem Mann in Ludwigshafen. Das Paar hat drei Kinder.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1977: Das Ende der Beherrschung (TV)
  • 1977: Fehlschuß (TV)
  • 1978: Zwischengleis (Kinofilm)
  • 1980: Ohne Rückfahrkarte (Kinofilm)
  • 1980: Sonntagskinder (Kinofilm)
  • 1981: Im Regen nach Amerika (TV)
  • 1981: Don Quichottes Kinder (TV)
  • 1983: Das Dorf (TV)
  • 1985: Ein Fall für zwei: Fluchtgeld (TV)
  • 1986: Wanderungen durch die Mark Brandenburg (TV)
  • 1987: Komplizinnen (TV)
  • 2001: Bella Block: Bitterer Verdacht (TV)
  • 2004: Tatort: Hundeleben (TV)
  • 2007: Wir werden uns wiederseh'n (Kinofilm)

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pola Kinski: Kindermund. Insel Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-17571-1, S. 25.
  2. Stephan Maus: Klaus Kinski missbrauchte Tochter: Eine Maske fällt. In: stern.de. 9. Januar 2013
  3. Und küsse das heilige Kindlein von mir in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 13. Januar 2013, Seite 40