Nikolai Kinski

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Nanhoï Nikolai Kinski (* 30. Juli 1976 in Paris, Frankreich) ist ein Schauspieler. Seine Eltern waren Geneviève Minhoï und der Schauspieler Klaus Kinski, seine Halbschwestern sind Nastassja Kinski und Pola Kinski.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Am 30. Juli 1976 wurde Nanhoï Nikolai Kinski als Sohn des Schauspielers Klaus Kinski und Minhoï Loanic in Paris geboren, bis zu seiner (späten) Einbürgerung in die USA trug er den polnischen Geburtsnamen seines Vaters, Nakszyński.

Auf einer Party in seiner Villa an der Via Appia lernte sein Vater Klaus Kinski 1969 die 19-jährige vietnamesische Sprachstudentin Minhoï Geneviève Loanic kennen, die er 1971 heiratete. Von 1969 bis 1980 befand sich Klaus Kinskis Wohnsitz in Paris.

Im Februar 1979 ließen sich seine Eltern Klaus und Minhoï Kinski wieder scheiden. Ende 1980 zog die Familie nach Los Angeles in den Stadtteil Bel Air. Im Frühjahr 1981 kaufte Klaus Kinski ein Grundstück in Lagunitas-Forest Knolls, Marin County, und ließ dort ein Haus errichten, in das die Familie schließlich einzog. Nikolai Kinski lebte die ersten Jahre seines Lebens in Frankreich, danach die meiste Zeit in Amerika.

Nanhoï Nikolai Kinski wirkte in mehreren Theaterstücken und Filmen (z. B. Kinski Paganini und Klimt) mit. 2006 gewann er die Goldene Romy als Beliebtester männlicher Shootingstar.

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Im Herbst 2001 unternimmt der in Kalifornien englischsprachig aufgewachsene Schauspieler Nikolai Kinski (geb. 1976 in Paris) eine erste ausgedehnte Reise in die Heimat seines Vaters. Fasziniert von der deutschen Kultur übersiedelt er zwei Jahre später nach Berlin und lernt seine ersten deutschen Worte. In der Folgezeit gelingt ihm der berufliche Spagat zwischen deutschen TV- und internationalen Kino-Produktionen. Für seine Rolle als Egon Schiele in ”Klimt“ erhält er 2006 den österreichischen Fernsehpreis ”Romy“. 2006 trägt er im Rahmen der Frankfurter Buchmesse erstmals einige von Klaus Kinskis Gedichten öffentlich vor und kehrt mit ”Kinski spricht Kinski: Fieber — Tagebuch eines Aussätzigen“ auf die Bühne zurück und schließt die Rezitationslücke, die sein Vater hinterlassen hat.

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] Theaterrollen

[Bearbeiten] Diskografie

  • Selbstbezichtigung (Nikolai Kinski und Mieze sprechen Peter Handke) (2005)
  • Fieber – Tagebuch eines Aussätzigen (Nikolai Kinski spricht Gedichte seines Vater Klaus Kinski) (2007)

[Bearbeiten] Weblinks

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