Quily

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde im Département Morbihan. Zu ähnlich geschriebenen Gemeinden siehe Quilly.
Quily (Killi)
Quily (Frankreich)
Quily
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Josselin
Gemeindeverband Communauté de Communes du Pays de Josselin.
Koordinaten 47° 54′ N, 2° 28′ W47.891666666667-2.466388888888970Koordinaten: 47° 54′ N, 2° 28′ W
Höhe 19–133 m
Fläche 5,39 km²
Einwohner 342 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 63 Einw./km²
Postleitzahl 56800
INSEE-Code

Quily (bretonisch: Killi, Gallo: Qili) ist eine französische Gemeinde mit 342 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kommunalverband Pays de Josselin.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Quily liegt im Nordosten des Départements Morbihan und gehört zum Pays de Josselin.[2]

Nachbargemeinden sind Saint-Servant im Nordwesten, Guillac im Nordosten, Le Roc-Saint-André im Südosten und Süden sowie Lizio im Westen.

Der Ort selber liegt an einem Kreuzungspunkt der D143 und D174. Die D4 von der N166 zur N 24 ist die bedeutendste regionale Straßenverbindung. Die wichtigste überregionale Verbindung ist die N24, welche nur rund sieben Kilometer nördlich der Gemeinde verläuft. Der nächstgelegene Anschluss an diese ist beim Ort Brangoyan.

Die bedeutendsten Gewässer sind der Fluss Oust, der hier kanalisiert Canal de Nantes à Brest genannt wird sowie der Bach Crée Cocherel. Diese bilden teilweise die Gemeindegrenze. Zudem gibt es einige kleine Teiche auf dem Gemeindegebiet. Ein bedeutender Teil des Gemeindeareals ist von kleinen Waldgebieten bedeckt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 303 312 299 291 273 239 280

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Bro Gwened (frz. Vannetais) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Reter Bro Gwened (frz. Vannetais oriental) und teilt dessen Geschichte. Von 1801 bis zu dessen Auflösung am 10. September 1926 gehörte sie zum Arrondissement Ploërmel. Von 1793 bis 1801 gehörte Quily zum Kanton Guégon. Seither ist der Ort dem Kanton Josselin zugeteilt.[3]

Sehenswürdigkeiten[4][Bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Nicodème (bis 1802 Notre-Dame des Neiges genannt) aus dem 17. Jahrhundert
  • Kreuz aus dem 15./16. Jahrhundert bei der Dorfkirche
  • langgezogene Bauernhäuser in Crénelet aus dem 17. Jahrhundert; restauriert im 19. Jahrhundert
  • Haus in La Ville-Nay aus dem Jahr 1706
  • alte Windmühle in Bohuay (Pouho) und alte Wassermühle in Castel
  • Überreste eines römischen Lagers in Les Chatelets

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Webangebot der CC du Pays de Josselin (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays de Josselin
  3. Quily auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  4. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Quily – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien