Quirino Gasparini

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Quirino Gasparini (* 24. Oktober 1721 in Gandino (bei Bergamo); † 23. September 1778 in Turin) war ein italienischer Komponist.

Leben[Bearbeiten]

Quirino Gasparini studierte zuerst Theologie, entschied sich dann jedoch sein Leben der Musik zu widmen und studierte bei Giovanni Andrea Fioroni (1716-1778) und bei Pater Giovanni Battista Martini in Bologna. Danach wurde er Kapellmeister in der Kathedrale von Turin. 1751 wurde er als Mitglied in die Accademia Filarmonica von Bologna aufgenommen.

Gasparini komponierte hauptsächlich Kirchenmusik, darunter ein Stabat Mater, welches gelegentlich aufgeführt wird. Des Weiteren komponierte er einige Opern, darunter „Mitridate re di Ponto“ (Turin, 1767) nach einem Librettto von Vittorio Amadeo Cigna-Santi, der gleiche Stoff wurde drei Jahre später vom 14-jährigen Mozart für den Mailänder Karneval vertont [1].

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Neben 17 Messen, anderen Kirchlichen Werken und den 3 Bühnenwerken, schuf Gasparini einige Instrumentalwerke.

  • 6 trii academici per 2 violini e violoncello, op. 1 (um 1755)
  • 6 trii per 2 violini e violoncello (um 1760)
  • Concerto per violino
  • Concerto per clavicembalo od organo e archi
  • Sonate per organo

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Porträt Gasparinis auf den Gemeindeseiten des Erzbistums Köln