Río Caura

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Río Caura
Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt
Río Caura in der Nähe von Maripa, wo eine Fährverbindung besteht (1979)

Río Caura in der Nähe von Maripa, wo eine Fährverbindung besteht (1979)

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Venezuela, Bundesstaat Bolívar
Flusssystem OrinocoVorlage:Infobox Fluss/ABFLUSSWEG_fehlt
Quellgebiet Nationalpark Jaua-SarisariñamaVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Mündung bei Musinacio in den Orinoco7.6354564849157-64.883193969727Koordinaten: 7° 38′ 8″ N, 64° 52′ 59″ W
7° 38′ 8″ N, 64° 52′ 59″ W7.6354564849157-64.883193969727
Vorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Länge 723 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
3000 m³/s
Schiffbar bis Salto Pará

Vorlage:Infobox Fluss/Veraltet

Der Río Caura oder Caura ist ein rechter Nebenfluss des Orinoco in Venezuela.

Geographie[Bearbeiten]

Der Río Caura hat seinen Ursprung im äußersten Südwesten des Bundesstaates Bolívar nahe der Grenze zu Brasilien im Nationalpark Jaua-Sarisariñama[Anm. 1] mit seinem 2300 m hohen Tafelberg. Bis zu seiner Mündung in den Orinoco legt das Wasser des Río Caura eine Distanz von etwa 723 km zurück. Sein wichtigster Nebenfluss ist der Río Erebato, der am Zusammenfluss mit dem Caura ebenfalls sehr wasserreich ist. An der Mündung des Caura bei Musinacio besitzt er eine Breite von 1500 m und einen Abfluss von etwa 3000 m³/s. Damit ist er nach dem Río Caroní der zweitgrößte Zufluss des Orinoco.

Der Fluss ist vom Orinoco aus 257 km weit bis nach Salto Pará schiffbar. In der Nähe dieses Ortes befindet sich ein von zwei Flussarmen gebildeter Wasserfall, der nicht wegen seiner Höhe besonders beeindruckend ist, sondern wegen der großen Wassermassen. Der Río Caura ist wie der obere Orinoco, der Río Caroní und der Río Ventuari ein Schwarzwasserfluss.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Die spanischsprachige Wikipedia hat einen Artikel zum Parque Nacional Jaua-Sarisariñama