Röblinsee

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Röblinsee
Westufer des Röblinsees
Westufer des Röblinsees
Geographische Lage Brandenburg
Zuflüsse Havel
Abfluss Havel
Städte am Ufer Fürstenberg/Havel
Daten
Koordinaten 53° 11′ 0″ N, 13° 7′ 0″ O53.18333333333313.11666666666752.6Koordinaten: 53° 11′ 0″ N, 13° 7′ 0″ O
Röblinsee (Brandenburg)
Röblinsee
Höhe über Meeresspiegel 52,6 m
Länge 2 kmf6
Breite 500 mf7

Der Röblinsee ist ein natürlicher See im LSG Fürstenberger Wald- und Seengebiet bzw. im Naturpark Uckermärkische Seen im Landkreis Oberhavel (Brandenburg).

Geographische Lage und Hydrographie[Bearbeiten]

Der See hat eine West-Ost-Ausdehnung von ca. zwei Kilometern und eine Breite bis 500 Meter. Der Seespiegel liegt im Mittel auf 52,6 m ü. NHN. Im Nordwesten fließt die Havel zu und an der Ostseite wieder ab in Richtung Baalensee. Zusammen mit dem Baalen- und dem Schwedtsee umrahmt der Röblinsee die brandenburgische Kleinstadt Fürstenberg/Havel. Am Südufer erstreckt sich die Röblinseesiedlung, die wohl schönste Wohngegend in Fürstenberg/Havel. Am Nordufer befindet sich der öffentliche Badestrand der Stadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der See wird bereits 1299 erstmals urkundlich genannt (als "stagnum Röbelin"); er gehörte zur Erstausstattung des Klosters Himmelpfort. Das Kloster erhielt damals vom brandenburgischen Markgrafen Albrecht III. das alleinige Nutzungsrecht[1]. Wahrscheinlich erhielt der See seinen Namen von einem am See gelegenen Ort namens Röblin, der von einem slawischen Personennamen Robola abgeleitet ist[2]. Entlang des Nordufers des Sees verlief bis 1950 die Grenze zwischen der damals mecklenburgischen Stadt Fürstenberg und der brandenburgischen Gemeinde Ravensbrück.

Tourismus und Wasserstrasse[Bearbeiten]

Der Röblinsee ist Bestandteil der 97 Kilometer langen Bundeswasserstraße Obere Havel-Wasserstraße (OHW)[3] der Wasserstraßenklasse I; zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde.

Der Röblinsee ist für Motorsportboote befahrbar, allerdings nur in der mit Tonnen ausgewiesenen Fahrrinne.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Adolph Friedrich Johann Riedel: Codex Diplomaticus Brandenburgensis A. Erster Haupttheil oder Urkundensammlung zur Geschichte der geistlichen Stiftungen, der adlichen Familien, so wie der Städte und Burgen der Mark Brandenburg , XIII. Band, Die Uckermark: Lychen, Zehdenik, Templin, Angermünde, Kloster Chorin; Uckermärkische Urkunden. Berlin, Reimer 1857 Online bei Google Books (S.8/9)
  2. Das Rheinsberg-Fürstenberger Seengebiet (= Werte unserer Heimat. Band 25). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1974.
  3. Verzeichnis E, Lfd. Nr. 39 der Chronik, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

Weblinks[Bearbeiten]