Rabbinisches Judentum

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Als rabbinisches Judentum wird jener Zweig des Judentums bezeichnet, der sich nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahr 70 n. Chr. durch die Römer mehrheitlich aus den pharisäischen Traditionen heraus entwickelte. Der Prozess der Durchsetzung dieser Traditionen bis zur normativen Geltung und nahezu Gleichsetzung von Judentum mit rabbinischem Judentum dauerte etwa bis zum 10. Jahrhundert.