Raub der Sabinerinnen (1936)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Raub der Sabinerinnen
Originaltitel Raub der Sabinerinnen
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1936
Länge 93 Minuten
Stab
Regie Robert A. Stemmle
Drehbuch Robert A. Stemmle
Produktion Carl Froelich
Musik Harald Böhmelt
Kamera Reimar Kuntze
Schnitt Anna Höllering
Besetzung

Raub der Sabinerinnen ist ein Film von Robert A. Stemmle aus dem Jahr 1936. Er basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück der Brüder Franz und Paul von Schönthan.

Handlung[Bearbeiten]

Gymnasialprofessor Gollwitz hat als Student ein Theaterstück geschrieben hat, das er nun als Jugendsünde bezeichnet. Der Schmierentheaterdirektor Emanuel Striese, der mit zahlreichen Problemen im Ensemble und auch wirtschaftlich nicht gut gestellt ist, erfährt davon und will es mit seiner Familie uraufführen. Er kann Gollwitz dazu überreden, der allerdings nur unter der Bedingung zustimmt, dass er nicht genannt wird und seine Frau nichts davon erfährt. Natürlich kommt die Gattin vorzeitig aus dem Urlaub zurück und überhaupt läuft alles völlig anders als geplant. Am Ende hat Frau Striese schließlich eine rettende Idee.

Kritiken[Bearbeiten]

„Ein Schmierentheater-Direktor mit mehr Enthusiasmus als Sachverstand und ein Kleinstadtprofessor mit geheimen künstlerischen Neigungen sind die Kontrahenten in dem oft gespielten, immer wieder wirkungsvollen Bühnenschwank der Gebrüder Schönthan. Auch diese Verfilmung hat Patina angesetzt, aber die Darsteller - allen voran Max Gülstorff - füllen ihre Rollen mit Hingabe.“

Lexikon des internationalen Films

„Volkstümliches Lustspiel unter Kleinstadt-Komödianten. Veraltet.“

6000 Filme, 1963 [1]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 6000 Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958. Handbuch V der katholischen Filmkritik, 3. Auflage, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 1963, S. 349