Real Life (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Real Life
Allgemeine Informationen
Herkunft Melbourne, Australien
Genre(s) New Wave, Synthie Pop
Gründung 1981
Website www.reallifemusic.net
Gründungsmitglieder
David Sterry (* 31. Mai 1954)
Danny Simcic (* 6. Oktober 1962)
Richard Zatorski (* 20. August 1957)
Alan Johnson (* 21. Dezember 1957)
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
David Sterry
Ehemalige Mitglieder
Keyboard
Steve Williams (1990–1996)
Keyboard
George Pappas (1996–2005)
Schlagzeug
Scott Ingram (2004)

Real Life ist eine australische New-Wave- und Synthie-Pop-Band. Mit Hits wie Send Me an Angel (1983) und Catch Me I’m Falling (1984) von ihrem Debütalbum Heartland wurde die Gruppe Mitte der 1980er Jahre auch im deutschsprachigen Raum bekannt.

Geschichte[Bearbeiten]

Real Life wurde 1981 in Melbourne gegründet und ging aus der Band The Wires hervor, in der David Sterry, Richard Zatorski und Alan Johnson gemeinsam als Trio auftraten. Nachdem sich Real Life in den ersten beiden Jahren durch eine Vielzahl von Liveauftritten lokal einen Namen gemacht hatte, kam 1982 der Schlagzeuger Danny Simic hinzu. Die Band unterschrieb noch im selben Jahr ihren ersten Plattenvertrag.

Send Me an Angel, die erste Single, wurde im Herbst 1983 veröffentlicht und prompt zum größten Hit. Zunächst war Real Life damit in der Heimat, dann auch im europäischen Ausland und sogar in den USA erfolgreich, wo die Single im Anfang 1989 als Wiederveröffentlichung nochmals eine Top-40-Position erreichte. In Deutschland stand der Titel im Mai 1984 sogar auf Platz 1 der Charts.

Nach einigen Besetzungswechseln war Real Life lediglich noch ein Duo. Im Jahr 2005 verließ schließlich George Pappas die Band. Sänger David Sterry, das letzte verbleibende Bandmitglied, tritt heute noch als Real Life auf Festivals auf. Im Jahr 2009 erschien ein Album mit Remixen und Coverversionen.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United States.svg US Flag of Australia.svg AU
1984 Heart Land 12
(16 Wo.)
10
(17 Wo.)
58
(6 Wo.)
1989 Send Me an Angel ’89 191
(3 Wo.)
weitere Alben
  • 1985: Flame
  • 1986: Down Comes the Hammer
  • 1990: Lifetime
  • 1997: Happy
  • 2004: Imperfection
  • 2012: Send Me an Angel

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 1989: Let’s Fall in Love
  • 1990: … So Far
  • 2009: Send Me an Angel '80s Synth Essentials

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United States.svg US Flag of Australia.svg AU
1983 Send Me an Angel 1 Gold
(20 Wo.)
9
(12 Wo.)
2
(13 Wo.)
29
(19 Wo.)
6
(? Wo.)
Gold in Deutschland[2]
1984 Catch Me I’m Falling 9
(16 Wo.)
12
(9 Wo.)
40
(11 Wo.)
8
(? Wo.)
Erstveröffentlichung: 1983
1984 Always 54
(6 Wo.)
1985 Face to Face 52
(8 Wo.)
32
(? Wo.)
1989 Send Me an Angel ’89 26
(16 Wo.)
51
(? Wo.)
1990 God Tonight 47
(? Wo.)
weitere Singles
  • 1983: Openhearted
  • 1984: Master Mix (2 Extended Versionen und 3 Remixe)
  • 1985: One Blind Love
  • 1986: Babies
  • 1988: Send Me an Angel (88 Version)
  • 1989: Let’s Fall in Love
  • 1990: Kiss the Ground
  • 1997: Deep Sleep
  • 1997: Like a Ghost (EP)
  • 2004: Send Me an Angel (Remixes)
  • 2004: Oblivion
  • 2005: Send Me an Angel (Starcity vs. Real Life)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles / Alben / Billboard 200
  2. Gold-/Platin-Datenbank DE

Weblinks[Bearbeiten]