Reichenhofen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

47.8455555555569.9686111111111644Koordinaten: 47° 50′ 44″ N, 9° 58′ 7″ O

Reichenhofen
Ehemaliges Gemeindewappen von Reichenhofen
Höhe: 644 m ü. NN
Fläche: 19,99 km²
Einwohner: 2014 (31. Dez. 2011)
Eingemeindung: 1972
Postleitzahl: 88299
Vorwahl: 07561

Reichenhofen ist eine Teilgemeinde der Großen Kreisstadt Leutkirch im Allgäu im Landkreis Ravensburg.

Geschichte[Bearbeiten]

In einer Schenkungsurkunde der Stadt Bregenz wurde der Ort 1127 erstmals erwähnt. Die wichtigsten Ortsteile von Reichenhofen sind:

  • Haid
  • Herbrazhofen
  • Mailand
  • Schloss Zeil
  • Unterzeil

Besitzungen der Klöster Rot an der Rot, Isny im Allgäu und Kempten (Allgäu), später auch des Spitals von Waldsee lassen sich nachweisen. Im Wesentlichen war Reichenhofen Bestandteil der Grafschaft Zeil. Im Jahre 1806 kam die Gemeinde zum Königreich Württemberg in derr Schultheißerei Zeil-Zeil und war ab 1820 eine Gemeinde im fürstlichen Amt Waldburg-Zeil.

Das Wappen der Gemeinde enthält den steinernen Richterstuhl eines Landgerichtes, ein Hinweis darauf, dass sich auf der Gemarkung von Reichenhofen der Ortsteil Haid befindet, die ehemalige Gerichtsstätte der „freien Bauern der Leutkircher Heide“.

Die Filialkirche von Reichenhofen steht unter dem Patronat des Heiligen Laurentius. Die kirchliche Gemeinde gehört zum Dekanat Allgäu-Oberschwaben in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Reichenhofen liegt an der Wurzacher Ach.

Weitere Wohnplätze[Bearbeiten]

Niederhofen, Mailand Aufnahmen Luftbild

Auenhofen, Bernhard, Boschen, Brunnentobel, Greishof, Haid, Haider Einöden, Haldenhaus, Herbrazhofen, Hinterberg, Hinterstriemen, Mailand, Rostall, St. Wolfgang, Sebastianssaul, Vorderberg und Vorderstriemen.

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.): Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band 7: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hofs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Leutkirch im Allgäu – Quellen und Volltexte