Reinigungskraft
Eine Reinigungskraft ist eine Person, die (beruflich) säubert.
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Geschichte [Bearbeiten]
Während im 19. Jahrhundert nur wohlhabende bürgerliche oder adlige Familien Dienstmädchen beschäftigten, die unter anderem auch im „herrschaftlichen“ Haushalt putzten, sind heute im privaten Bereich besonders beruflich stark belastete Haushalte auf solche Dienstleistungen angewiesen. Der Beruf wird dort meist als Nebentätigkeit und stundenweise ausgeübt, oft ohne Steuerkarte oder Versicherungsschutz (siehe auch Hauspersonal, Schwarzarbeit).
Die Tätigkeit einer Reinigungskraft umfasst neben dem Staubsaugen und dem feuchten Aufwischen glatter Fußböden das Kehren, Staubwischen, Fensterputzen und die Badreinigung. Auch Müllentsorgung und grobes Aufräumen zählen dazu. Sogenannte Putzkolonnen reinigen große, z. B. öffentliche Gebäude, Schulen, Firmen.
Weitere Bezeichnungen: Putzfrau, Reinemachefrau, Raumpfleger, Stundenfrau, Aufwartefrau, Zugehfrau, Bedienerin, Putzhilfe, Putzfee, Putzkraft, Putze, Perle, Reinigungsfachkraft, Gebäudereinigungskraft, Spettfrau, Spetterin, Scheuerfrau.
Gebäudereiniger [Bearbeiten]
Während es sich bei Reinigungskräften um unausgebildete Hilfsarbeitskräfte handelt, führt eine dreijährige Ausbildung zum Beruf des Gebäudereinigers.
Literatur [Bearbeiten]
- Florence Aubenas: Putze. Mein Leben im Dreck. Pendo-Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-86612-282-6.
- Justyna Polanska: Unter deutschen Betten. Eine polnische Putzfrau packt aus. Droemer Knaur Taschenbücher, München 2011, ISBN 978-3-426-78397-9.
- Justyna Polanska: Nicht ganz sauber. Eine polnische Putzfrau räumt auf. Droemer Knaur TB, München 2012, ISBN 978-3-426-78544-7.