Reverse-Prinz-Albert-Piercing

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Reverse Prinz Albert
Reverse Prinz Albert Ball Closure Ring
Andere Bezeichnungen Reverse PA, RPA, Queen Victoria
Lage Glans Penis, zwischen Harnröhre und Oberseite der Glans Penis
Schmuck Ball Closure Ring, Curved Barbell
Hinweis zum Schmuck
Heilungsdauer 2–5 Monate
Hinweis zur Heilungsdauer
‣ Themenübersicht

Das Reverse Prinz Albert, auch RPA genannt, ist ein Intimpiercing, das von der Harnröhre ausgehend durch die obere Peniswand verläuft und auf der Oberseite der Glans penis endet. Es kann als Gegenstück zum Prinz-Albert-Piercing betrachtet werden, was sich auch in der Namensgebung widerspiegelt. Besitzt der Träger sowohl ein Prinz-Albert-Piercing, als auch einen Reverse Prinz Albert entspricht dies einem Apadravya.

Bezeichnung[Bearbeiten]

Der Name leitet sich vom „Prinz Albert-Piercing“ ab, welches wiederum seinen Namen von Albert von Sachsen-Coburg und Gotha bezieht, dem zugeschrieben wird jenes Piercing getragen zu haben. Die engl. Beschreibung reverse bedeutet „gegenüberliegend“ und bezieht sich darauf, dass das Piercing durch die Oberseite statt (wie das Prinz Albert-Piercing) durch die Unterseite der Eichel verläuft. Auf diesen Zusammenhang als Gegenpart zum Prinz Albert-Piercing spielt auch der alternative Name Queen Victoria, der Ehefrau von Prinz Albert, an.

Heilung[Bearbeiten]

Das Piercing hat einen längeren Stichkanal als ein reguläres Prinz-Albert-Piercing. Daraus resultiert eine längere Heildauer von zwei bis fünf Monaten.[1]

Schmuck[Bearbeiten]

Reverse Prince Albert Piercing mit kurzem Barbell
(nur die obere Kugel ist sichtbar)

Als Schmuck kann ein Ball Closure Ring, ein glatter Segmentring (ohne Kugel) oder ein Barbell getragen werden. Das Piercing kann problemlos gedehnt werden.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Reverse Prinz Albert Piercings – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. W.R. Anderson, D.J. Summerton, D.M. Sharma, S.A. Holmes (2003): The urologist's guide to genital piercing. In: BJU International, Volume 91, Issue 3, pages 245–251 doi:10.1046/j.1464-410X.2003.04049.x
Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!