Rieselhilfe

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Rieselhilfen (auch Rieselhilfsmittel, Rieselfähigkeitsförderer oder Antiagglomerationsmittel) sind Trennmittel, die kristallinen Substanzen zugesetzt werden, um, vorrangig zum Zweck der besseren maschinellen Verwendbarkeit, das Zusammenklumpen der Einzelkristalle zu verhindern. Durch ihre Verwendung soll verhindert werden, dass beispielsweise Kochsalz sich vor oder während der Verarbeitung verklumpt und damit schlechter verwendbar wird. Rieselhilfen können sowohl bei Steinsalz als auch bei Meersalz zugesetzt werden.

Speisesalz[Bearbeiten]

Einige Rieselhilfen sind als Lebensmittelzusatzstoff für Speisesalz zugelassen:

Technische Anwendungen[Bearbeiten]

Für technische Zwecke wird pyrogene Kieselsäure (Handelsnamen: AEROSIL®, Cabosil®, HDK®) häufig als Rieselhilfsmittel eingesetzt. Für Ionenaustauscher in Geschirrspülmaschinen können Rieselhilfsmittel problematisch sein, die Regeneriersalzen zugesetzt sind.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Otto-Albrecht Neumüller (Herausgeber): Römpps Chemie Lexikon, Frank'sche Verlagshandlung, Stuttgart, 1983, 8. Auflage, S. 479−480, ISBN 3-440-04513-7.