Rigor Sardonicous

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Rigor Sardonicous
Rigor Sardonicous logo.jpg
Allgemeine Informationen
Herkunft Long Island, New York, Vereinigte Staaten
Genre(s) Funeral Doom
Gründung 1988
Website Homepage
Gründungsmitglieder
Joseph Fogarazzo
Glenn Hampton
Aktuelle Besetzung
Gesang, E-Gitarre
Joseph Fogarazzo
E-Bass
Glenn Hampton
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Steve Moran
Gabe Madsen
Schlagzeug
Ryan Böhlmann

Rigor Sardonicous (von lat. rigor ‚Starre‘ und sardonicussardonisch‘) ist eine US-amerikanische Funeral-Doom-Band aus Long Island, New York, die im Jahr 1988 gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde im Jahr 1988 von dem Sänger und Gitarristen Joseph J. Fogarazzo und dem Bassisten Glenn Hampton gegründet. Im Jahr 1999 erschien das Debütalbum Apocalypsis Damnare, dem nach einer Split-Veröffentlichung im Jahr 2002, im Jahr 2004 das zweite Album Apocalypsis Damnare folgte.[1] Im Jahr 2005 wurde das Debütalbum neu aufgenommen und veröffentlicht.[2] Ähnliches geschah 2006 als das Debütdemo Risus ex Mortuus neu aufgenommen und bei dem russischen Label Endless Desperation Records veröffentlicht wurde.[3] In den Jahren 2008 und 2012 folgten mit Vallis ex Umbra de Mortuus und Ego Diligio Vos die nächsten beiden Studioalben.[4] Im Jahr 2012 erschien zudem das Live-Album Vivescere Exitium auf Kompaktkassette mit einer Auflage von 200 Stück. Die Aufnahmen hierzu stammten von einem New Yorker Konzert am 14. August 2009.[5] Das Konzert war zudem schon seit 2009 als kostenloser Download erhältlich.[3]

Stil[Bearbeiten]

Laut Eduardo Rivadavia von Allmusic spielt die Band dunklen Funeral Doom. Die Band sei durch Gruppen wie Winter, Disembowelment und Khanate beeinflusst worden. Das Schlagzeugspiel sei extrem langsam und werde durch einen Drumcomputer übernommen.[1] In seiner Rezension zur neu aufgenommenen Version von Apocalypsis Damnare schrieb Ignacio Coluccio maelstromzine.com, dass man nun eine bessere Unterteilung zwischen Gesang und E-Gitarre hören kann. Die Band spiele eine Goregrind-Version des Funeral Doom, mit heruntergestimmten Gitarren, Drumcomputer und per Pitch Shifter veränderten Gesang. Die Lieder bewögen sich jedoch im Gegensatz zum Goregrind jedoch nur zwischen 40 und 60 bpm. Die Lieder klängen stark durch Bands wie Thergothon und Disembowelment beeinflusst. Stünde man auf technisch anspruchsvollen oder majestetisch klingenden Doom Metal, würde man die Musik als schrecklich und untalentiert empfinden.[2] Neil Pretorius von metal-observer.com bezeichnete die Musik auf Ego Diligio Vos als klassischen Funeral Doom und zog Bands wie Skepticism und Thergothon als Vergleiche heran. Die E-Gitarre und das Schlagzeug seien extrem schleppend und das Growling sei erschreckend und so gut wie nicht zu verstehen. In Liedern wie Hilarus Sperablis habe man jedoch stellenweise schon fast das Gefühl, ein Lied von God Is an Astronaut zu hören. Das Lied schwanke somit zwischen schönen und drückenden Atmosphären. Pretorius zog hierzu einen Vergleich zu Die Schöne und das Biest heran. Zudem sei das Album gespickt von Wiederholungen.[6]

Diskografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Eduardo Rivadavia: Rigor Sadonicous. Allmusic, abgerufen am 28. August 2014.
  2. a b Ignacio Coluccio: RIGOR SARDONICUS - Apocalypsis Damnare - CD - Paragon Records - 2005. maelstromzine.com, abgerufen am 28. August 2014.
  3. a b Rigor Sardonicous - Vivescere Exitium. doommantia.com, abgerufen am 28. August 2014.
  4. Rigor Sardonicous. Discogs, abgerufen am 28. August 2014.
  5. Rigor Sardonicous ‎– Vivescere Exitium. Discogs, abgerufen am 28. August 2014.
  6. Neil Pretorius: Rigor Sardonicous - Ego Diligio Vos. metal-observer.com, abgerufen am 28. August 2014.