Robert Axelrod

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Robert Axelrod (* 27. Mai 1943) ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Theorie der rationalen Entscheidung (rational choice theory).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Robert Axelrod besitzt einen Abschluss in Mathematik (1964) und promovierte 1969 in Politikwissenschaft an der Yale University. Er arbeitete im Planungsstab des US-Verteidigungsministeriums und zeitweise bei der RAND Corporation. Axelrod lehrte an den Universitäten Berkeley und Michigan. Er ist in der Politikberatung tätig, unter anderem für die Vereinten Nationen, die Weltbank und das Pentagon. Besonders bekannt geworden ist er für seine interdisziplinär angelegten Konfliktanalysen. Axelrod führte die Methode des cognitive mapping in die Politikwissenschaft ein, um die Kausalstrukuren politischer Weltbilder zu erfassen.[1]

1987 war er MacArthur Fellow.

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Arno Kohl: Dominotheorie und amerikanische Vietnampolitik 1954–1961. Eine Fallstudie zur Rolle von Leitbildern in der internationalen Politik. Freiburg 2001, S. 10 (Inaugural-Dissertation an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, PDF, 4 MB, abgerufen am 12. Juni 2011).
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